Jüdische Kulturtage


3. Jüdische Kulturtage in Rostock vom 14. Oktober bis 4. November

Zu den Dritten Jüdischen Kulturtagen vom 14. Oktober bis 4. November 2018 sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Das Festival bringt wieder sehr unterschiedliche Facetten der jüdischen Kultur in die Hanse- und Universitätsstadt. Als Botschafter der jüdischen Kultur, aber auch als Plattform des Austausches zu Themen rund um Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Deutschland sieht der Hauptorganisator Juri Rosov, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Rostock, die Jüdischen Kulturtage.

Versöhnend, aufklärend, streitbar, poetisch, wachrüttelnd, jung, traditionell und leidenschaftlich – diese Attribute passen allesamt zu den insgesamt 15 Veranstaltungen, die die Gemeinde zusammen mit ihren Kooperationspartnern in diesem Jahr ausgewählt hat. Wie auch schon in den Vorjahren werden die Jüdischen Kulturtage vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und dem Zentralrat der Juden in Deutschland gefördert.

Die Jüdische Gemeinde Rostock kann die Veranstaltungen in Kooperation und mit großartiger Hilfe folgender Vereine und Organisationen durchführen: Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, Compagnie de Comédie, Geschichtswerkstatt Rostock, Max-Samuel-Haus Rostock, Lichtspieltheater Wundervoll, Literaturhaus Rostock, Peter-Weiss-Haus und „Arnold Bernhard“ e.V. Neu hinzugekommen in diesem Jahr sind die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern e.V., die evangelische Buchhandlung in Rostock sowie das JAZ.

Den Auftakt des Festivals gestaltet am 14. Oktober um 17 Uhr der Leipziger Synagogalchor unter Leitung von Ludwig Böhme in der Kirche in Warnemünde. Der Leipziger Synagogalchor ist das einzige deutsche Ensemble, das sich ausschließlich auf jüdische Chormusik in all ihren Facetten spezialisiert hat. In seinem 56-jährigen Bestehen hat er sich zu einem im In- und Ausland hoch angesehenen Konzertchor entwickelt.

Informationen rund um das Programm und den Ticketverkauf sind im Internet unter www.synagoge-rostock.de und bei den Partnern der jeweiligen Veranstaltungen zu finden. Der Vorverkauf der Tickets hat online bereits begonnen, unter mvticket.de.

Programm

Sonntag 14. Oktober, 17 Uhr in der Kirche Warnemünde Eröffnungskonzert der 3. Jüdischen Kulturtage in Rostock mit dem Leipziger Synagogalchor In „Töne des Lebens“ erklingen Meisterwerke synagogaler Musik sowie jiddische Lieder, Werke von Rossi, Lewandowski, Weill, Gebirtig unter anderem. Der Leipziger Synagogalchor ist das einzige deutsche Ensemble, das sich ausschließlich auf jüdische Chormusik in all ihren Facetten spezialisiert hat. In seinem 56-jährigen Bestehen hat er sich zu einem im In- und Ausland hoch angesehenen Konzertchor entwickelt. Er widmet sich jüdischer Musik in ihrer globalen Vielfalt, besonders intensiv jedoch der synagogalen Musik des aschkenasischen Raumes, insbesondere des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Auch Musik der Renaissance, zeitgenössische jüdische Komponisten sowie jiddische Folklore gehören zum Repertoire. Solisten: Susanne Langner, Mezzosopran; Falk Hoffmann, Tenor; Ulrich Vogel, Orgel,Klavier; Reinhard Riedel,Violine; Leitung: Ludwig Böhme.
Kirchenstraße 1, 18119 Warnemünde, Eintritt 8, 10 Euro



Dienstag, 16. Oktober, 20 Uhr, Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus) Lesung mit Hans Joachim Schädlich „Felix und Felka“, Moderation: Ernst-Jürgen Walberg
Rom im Mai 1933: Ein tätlicher Angriff zwingt den deutsch-jüdischen Maler Felix Nussbaum, die Villa Massimo zu verlassen. Die Rückkehr nach Deutschland ist ihm und seiner Lebensgefährtin, der polnisch-jüdischen Malerin Felka Platek, angesichts der Judenverfolgung unmöglich. Schließlich finden sie eine Bleibe in Brüssel. Dem Rat, sich nach
Palästina zu retten, folgen sie nicht, obwohl die Bedrohung durch die deutschen Besatzungsbehörden zunimmt. Wohl noch nie ist ein Künstlerleben, das unter den Zwängen der rassistischen Verfolgung stand, derart verdichtet dargestellt worden. In unvergesslichen Momentbildern gelingt es Hans Joachim Schädlich, existentielle Ängste spürbar zu machen. Indem er das Paar in seinem ganz privaten Umfeld zeigt, erfährt die Geschichte eine Kraft, die weit über das Einzelschicksal hinausreicht.
Doberaner Str. 21, Eintritt 5, 8 Euro

Mittwoch, 17. Oktober 2018, 17 Uhr im Max-Samuel-Haus Ausstellungseröffnung „Juden in Rostock. Einst und Jetzt.“ 17. Oktober 2018 bis 18. April 2019. Das Max-Samuel-Haus beleuchtet in seiner Ausstellung die jüdische Präsenz in Geschichte und Gegenwart Rostocks. Die Schau umfasst dabei die verschiedenen Abschnitte und Möglichkeiten der Niederlassung von Juden in Rostock.
Schillerplatz 10, Eintritt zur Eröffnung frei, Spenden willkommen.

Mittwoch, 17. Oktober, 20 Uhr in der BÜHNE 602, Konzert mit der Gruppe Sistanagila: Iran und Israel – ein musikalisches Projekt. Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker suchen mit ihrem Projekt den Dialog. Sie bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die Melodien und Motive, neu arrangiert mit Einflüssen von Flamenco, Jazz bis hin zu progressivem Metal, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz Neues entstehen lässt, eine Brücke zwischen zwei Welten baut. Zum Quintett gehören Yuval Halpern (Komponist/Gesang), Jawad Salkhordeh (Persische Perkussion) Hemad Darabi (Gitarre), Avi Albers Ben Chamo (Kontrabass) und Johanna Hessenberg (Saxophon). Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Warnowufer 55, Eintritt 7, 12, 15 Euro

Sonnabend, 20. Oktober, 20.30 Uhr im JAZ, Konzert mit FREYLEKHS 3000. (Yuriy Gurzhy, Uros Petkovic, Max Bakshish) Wie würden heute die Yiddish Swing Queens, die Barry Sisters, klingen? Würden sie sich 2018 für R'n'B entscheiden? Welche Musik könnte Mickey Katz machen? Das neugegründete Berliner Trio FREYLEKHS 3000, das seine Stilrichtung als Jüdisches RetroFuturismus bezeichnet, versucht Antworten auf diese Fragen zu geben. Klezmer und HipHop, Yiddish Swing und fette Beats - eine bunte Mischung, die zum Tanzen, aber auch zum Nachdenken bringt. Yuriy Gurzhy ist in der Ukraine geboren, lebt heute als Musiker, DJ, Komponist und Produzent in Berlin. Zusammen mit Wladimir Kaminer initiierte er die legendäre Partyreihe „Russendisko“. Uros Petkovic ist Produzent und Musiker aus Belgrad, der seit vier Jahren in Berlin lebt. Seine Band „Shazalakazoo“ ist eine der bekanntesten in der Balkan-Club-Szene der letzten 15 Jahren. Max Bakshish spielt Klarinette bei „RotFront“ und leitet die „Bakshish Brass Band“. Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Lindenstraße 3b, Eintritt 5, 8 Euro

Sonntag, 21. Oktober, 15 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock, Alexander Jacobowitz und seine Marimba (Familienprogramm) Der gebürtige New Yorker begann mit elf Jahren Schlagzeug zu lernen, studierte Schlagzeug, Xylophon und Marimba in New York. In den 80er und 90er Jahren trat er vornehmlich als Straßenmusiker auf. Seit 1991 tritt er regelmäßig auch in Europa auf und spezialisierte sich auf Klezmer. Er wurde hier von Giora Feidman unterrichtet und spielte viel mit Alan Bern (Brave Old World). Seine Konzerte auf Straßen und bei Veranstaltungen europaweit brachten ihn auch ins deutsche Fernsehen. Typisch für seine Konzerte sind der Crossover von Klezmer und Klassik sowie die Einbeziehung des Publikums. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Augustenstraße 20, Eintritt 5, 8 Euro

Dienstag, 23. Oktober, 19 Uhr im Plastiksaal der Kunsthalle Rostock, Konzert mit dem Diplomatischen Streichquartett (Berlin): Werke von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn, Erwin Schulhoff, Mieczyslaw Weinberg, Felix Mendelssohn-Bartholdy Das Diplomatische Streichquartett gründete sich anlässlich der Synagogenkonzerte im Rahmen der Internationalen Tage jüdischer Musik in Mecklenburg-Vorpommern. Es hat sich die Erarbeitung und Aufführung von Werken jüdischer Komponisten zum Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit gemacht. Matthias Hummel (1. Violine) lebt als freischaffender Musiker in Berlin. Dr. Felix Klein (2. Violine) ist seit 1. Mai 2018 im BMI als Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus tätig. Ernst Herzog (Viola) arbeitet freiberuflich als Musiker, Musikjournalist und im Bereich Musikmanagement. Petra Kiessling (Violoncello) studierte Cello, Barockcello und Instrumentalpädagogik und lebt als freischaffende Musikerin in Berlin.
Hamburger Str. 40, Eintritt 5, 8 Euro

Mittwoch, 24. Oktober, 19 Uhr im Foyer des Rathauses Diskussion zum Thema „Juden und Muslime in Deutschland: wahre Feinde, falsche Freunde?“ mit Dr. Felix Klein (Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus), Dervis Hizarci ( Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, KIgA), Dr. Maher Fakhouri (Sprecher Islamischer Bund Rostock), Juri Rosov (Vorsitzender Jüdische Gemeinde Rostock) und Klaus-Dieter Kaiser (Leiter der Evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern und Antisemitismusbeauftragter der Nordkirche). Organisation Geschichtswerkstatt Rostock e.V., Moderation Dr. Florian Ostrop.
Neuer Markt 1, Eintritt frei, Spenden willkommen

Donnerstag, 25. Oktober, 20 Uhr in der BÜHNE 602, Premiere des Theaterstücks „Die Nacht vergeht“ Seit dem 1. Januar 2017 leitet die Schauspielerin Margarita Vishnyakova
das „Theaterstudio der Jüdischen Gemeinde Rostock“. Nun stellt es seine neueste Arbeit vor, das Theaterstück „Die Nacht vergeht“ nach dem Roman von E. M. Remarque „Liebe Deinen Nächsten“. Die Hobbydarstellerinnen und –darsteller, viele von ihnen russischsprachige Zuwanderinnen und Zuwanderer, zeigen zum ersten Mal die komplette Aufführung in deutscher Sprache.
Warnowufer 55, Eintritt 5, 8 Euro

Freitag, 26. Oktober, 16 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock, Gespräch zum Schabbat mit Tilman Jeremias (Pastor Mission und Ökumene) und Yuriy Kadnykov (Landesrabbiner Mecklenburg Vorpommern) Tilman Jeremias hat im Juni 2018 sein Buch „Sabbat – Gottesgeschenk für alle“ veröffentlicht. In der Beschreibung heißt es „Tilman Jeremias hat in einem neunmonatigen Sabbatical nicht nur selbst die Segnungen des Sabbats genossen, sondern festgestellt, welche eminent wichtige Bedeutung dem Sabbat in der Bibel zukommt. Auch Jesus hielt den Sabbat hoch… Für das Judentum ist der Sabbat ohnehin zentrales Element der Religion. Umso unverständlicher, wie Kirche und christliche Theologie den Sabbat vergessen, verdrängt und umgedeutet haben. Daher ist es dringend Zeit, dieses große Gottesgeschenk wiederzuentdecken und sich von Gott heilsam unterbrechen zu lassen!“ In Zusammenarbeit mit dem Verein „Arnold Bernhard“ e.V. und der Evangelischen Buchhandlung Rostock, ab 17.30 Uhr offene Schabbatfeier
Augustenstraße 20, Eintritt frei, Spenden willkommen

Montag, 29. Oktober, 19 Uhr im li.wu. (Frieda 23), BÖLL-Montagskino, Film & Gespräch „Die Unsichtbaren – wir wollen leben“ mit Regisseur Claus Räfle Berlin, 1943. Mitten in der von Goebbels 1943 für „judenfrei“ erklärten Reichshauptstadt versteckten sich über 7000 Verfolgte. Mehr als 1700 davon überlebten in der Illegalität. Sie waren dabei auf die Hilfe von Freunden, aber auch Unbekannten angewiesen. „Die Unsichtbaren“ setzt ihnen auf bewegende Weise ein Denkmal, indem er ganz unheroisch vier Geschichten junger Juden erzählt, die unter sehr verschiedenen Umständen überlebten. Nur wenige Vertraute wussten von ihrer wahren Identität. Der Film ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Interviews mit Zeitzeugen basiert, und das die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden erzählt und sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands widmet.
Friedrichstraße 23, Eintritt 5, 6, 7,50 Euro

Mittwoch, 31. Oktober, 20 Uhr im Peter-Weiss-Haus, Musiklesung mit Nina Hoger & Ensemble Noisten, Tiefer beugen sich die Sterne, Lyrik und Prosa von Else Lasker-Schüler
Else Lasker-Schüler, der „schwarze Schwan Israels“, war eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Dichterinnen. Im Berlin der 10er und 20er Jahre zählte sie zu den großen Stimmen der literarischen Avantgarde. Ihre Begegnung mit Gottfried Benn ließ eine intensive Freundschaft entstehen, die sich in zahlreichen Liebesgedichten niederschlug. 1933 emigrierte sie nach tätlichen Angriffen in die Schweiz, erhielt dort aber ein Arbeitsverbot und nur befristete Aufenthaltsrechte. Sie reiste mehrmals nach Palästina und kehrte von dort nach Kriegsausbruch 1939 nicht mehr zurück; 1945 verstarb sie in Jerusalem. Die Schauspielerin Nina Hoger entführt mit Gedichten, Briefen und Prosatexten in Lasker-Schülers Wortwelten und das bewegte Leben der Dichterin. Sie wird begleitet vom Ensemble Noisten, das mit Klezmer, Elementen von Klassik, Jazz, Flamenco sowie tamilischer und türkischer
Musik das Werk Else Lasker-Schülers grandios einfasst.
Doberaner Straße 21, Eintritt VVK 6,10 Euro, Abendkasse 8, 12 Euro

Donnerstag, 1. November, 19 Uhr im Max-Samuel-Haus, Posaunenkonzert „Intermezzo with Israeli Music and Friends“. Es spielen: Thomas Mercat, Marcel Puig, Amit Rosenzweig und Marick Vivion Das Quartett bringt Musik mit israelischen, spanischen, französischen und arabischen Anklängen zu Gehör. Die Musik jüdischer Israelis ist stark von Stil und Tradition ihrer Herkunftsländer geprägt. In den letzten Jahrzehnten wirkt aber auch Weltmusik ein. Die Mitglieder des Quartetts präsentieren dabei fein ornamentierte Stücke, Melodien mit Tiefgang und lebhafte Rhythmen ihrem Publikum in Deutschland, das mit seiner reichen und langen Musiktradition Musiker aus aller Welt anzieht.
Schillerplatz 10, Eintritt 10 Euro, 8 Euro (Jugendliche unter 18 Jahren)

Sonnabend, 3. November, 20 Uhr im GemeindeChorHaus der St.-Johannis-Kantorei „Musik aus einer anderen Welt. Szymon Laks - Ein jüdischer Komponist aus Polen zwischen Paris und Auschwitz“ Szymon Laks’ (1901-1983) Klavierlieder changieren zwischen zwei Sprachen, der Sprache seiner Wahlheimat Paris und der seines Mutterlandes Polen. Nach 1945 kam Jiddisch hinzu, die „Lagersprache“. Die Nazis deportierten ihn nach Auschwitz-Birkenau. Er überlebte als Dirigent des Lagerorchesters. Als er 1947 in Paris seine acht jüdischen Volkslieder veröffentlichte, tat er das nicht nur im originalen Jiddisch, sondern zugleich in französischer Übersetzung. In Kooperation mit dem Max-Samuel-Haus veranstaltet die St.-Johannis-Gemeinde einen Liederabend mit Felizia Frenzel (Sopran), Martin Rösel (Rezitation) und Johannes Vetter (Klavier) aus Bielefeld. Zu den Szymon-Laks-Liedern gesellen sich unter anderem Gesänge von Debussy, Eisler, Ravel und Schubert. Martin Rösel liest aus dem Buch „Musik in Auschwitz“ von Szymon Laks.
Tiergartenallee 4, Eintritt frei, Spende willkommen

Sonntag, 4. November, 18 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Rostock, Konzert der Klezmerband „Klezmafour“ (Polen) Abschlussabend der Dritten Jüdischen Kulturtage in Rostock. Es darf
getanzt werden. Die Gruppe KLEZMAFOUR spielt Klezmer und Balkanmusik. Die Musiker stammen aus Lublin, Białystok und Warschau. Ihr Weg führte sie aus Polen über Rumänien, Bulgarien, die Türkei und Syrien bis nach Indien. Überall ernteten die jungen Musiker große Begeisterung. Traditionelle Instrumente gepaart mit Electro plus die Energie von KLEZMAFOUR führen zu einer Klangexplosion der besonderen Art. Die Band kann langsame Töne und Clubbeats. Bei internationalen Festivals errangen sie bereits divers
e Preise. Das wiederum führte sie in die USA und nach Kanada, wo sie vor tausenden von Fans spielten, an der Seite solcher Größen wie Balkan Beat Box unter anderem. In den sozialen Medien heißt es: „Die Musik von KLEZMAFOUR ist mehr als nur eine frische Brise in der Musik, sie ist ein echter Sturm.“
Augustenstraße 20, Eintritt 6,10 Euro

Genauere Informationen erhalten Interessenten auf den Webseiten der jeweiligen Veranstaltungsorte bzw. bei der Jüdischen Gemeinde Rostock, Augustenstr. 20, 18055 Rostock, Tel. 0381 4590724, Fax 0381 4922315, www.synagoge-rostock.de.

Rostock - 26.09.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universtitätsstadt Rostock