Stab arbeitet weiter an Wohnungsunterbringung


Auch in der dieser Woche arbeitet der Krisenstab Ukraine des Landkreises planmäßig weiter. Dazu gehört unter anderem der weitere Aufbau des Teams „Wohnungsausstattung“, das nun auch durch personelle Kapazitäten über eine Zeitarbeitsfirma unterstützt. Parallel gehen die Anmietungen von Wohnraum und die Sichtung vorliegender Wohnungsangebote weiter.

Außerdem bereitet der Stab die Aufnahme und Unterbringung weiterer eintreffender Busse mit Geflüchteten vor: Für den Mittwoch ist durch das Land eine Zuweisung von 55 Personen angekündigt, die voraussichtlich in einer der Notunterkünfte in Wismar untergebracht werden sollen.

Die Lage am Dienstag (26.4.)

Stand Dienstagfrüh sind beim Fachdienst Soziales des Landkreises ca. 2.100 aus der Ukraine geflüchtete Personen registriert, die sich im Landkreis Nordwestmecklenburg aufhalten, ein Zuwachs von 150 Personen seit unserem letzten Bericht am Freitag. Im Leistungsbezug befinden sich an die 2.000 Personen. Rund 900 Personen sind auch durch die Ausländerbehörde registriert, 370 weitere durch die zentrale Registrierungsstelle in Schwerin, insgesamt also 1.270.

Durch den Landkreis untergebracht sind rund ca. 1.220 Personen. Von den vier Notunterkünften des Landkreises in Sporthallen in Wismar und Grevesmühlen sind 3 belegt, allerdings nicht voll ausgelastet. Knapp 120 Personen befinden sich in der Sporthalle des Berufsschulzentrums Nord in Wismar, etwa 70 in der zweiten Sporthalle in Wismar und weitere knapp 90 Personen in der Sporthalle des Gymnasiums Am Tannenberg in Grevesmühlen. Insgesamt sind aktuell also rund 280 Personen in Notunterkünften untergebracht. In zentraler Unterbringung befinden sich rund 350 Personen und bereits in Wohnungen untergebracht sind mehr als 580 Personen.