Verkehrsfreigabe an der Kreuzung Tessiner Straße


Verkehrsfreigabe an der Kreuzung Tessiner Straße - Timmermannsstrat - Autobahn A 19 Rostock-Süd am Freitag

Die umfangreichen Umbauarbeiten am Verkehrsknoten Tessiner Straße /Timmermannsstrat /Rampe Autobahn A 19 sind nun soweit abgeschlossen, dass die Kreuzung am Freitag, 29. Juli 2022, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Auch die Autobahn A19 wird wieder in allen Richtungen erreichbar sein.

Durch den koordinierten und engagierten Einsatz aller am Bau beteiligten Baufirmen und Institutionen sowie dem Mitwirken aller Anlieger kann die Baumaßnahme bereits nach 14 Monaten Bauzeit fertig gestellt werden, so dass die Verkehrsfreigabe erfolgen kann. Ursprünglich war von einer insgesamt 19-monatigen Bauzeit ausgegangen. Die Koordinierung der Interessen von ansässigen Unternehmen, den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie den notwendigen Abläufen der Baumaßnahme war über die Bauzeit das intensivste Problem. Stets konnten jedoch allseits akzeptierte Lösungen erarbeitet werden. Die anliegenden Gewerbetreibenden wurden durch eine Interessengemeinschaft vertreten, die vor und während der Baumaßnahme intensiv beteiligt und über die Bauabläufe informiert wurde. So konnte auch diese Baumaßnahme effizient und qualitativ hochwertig ausgeführt worden.

Senator Holger Matthäus unterstreicht: „Ich danke allen Beteiligten für das gemeinsame Handeln. Da jede Baustelle die gewohnten Verkehrsabläufe stört, ist gute Planung und Kommunikation die wichtigste Grundlage für Akzeptanz.“

Der Knotenausbau L39 Tessiner Straße / Timmermannsstrat / Rampe A19 AS Rostock Süd wurde als eine Gemeinschaftsmaßnahme der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, des Straßenbauamtes Stralsund und der Autobahn GmbH des Bundes, NL Nordost, Außenstelle Güstrow, realisiert. Die Bauarbeiten hatten das Ziel, die Leistungsfähigkeit des Knotens zu verbessern und Staus abzubauen und so den Anschlusses von städtischen Flächen und der Umlandgemeinden an das überregionale Autobahnnetz zu verbessern. So wurden die Verkehrsbedingungen für die Pendler-, Einkaufs- und Freizeitverkehre zwischen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und den angrenzenden Umlandgemeinden optimiert.

Dafür wurden zusätzliche Fahrstreifen an drei Knotenpunktästen angebaut: Ein zweiter Linksabbieger in der Tessiner Straße (aus Fahrtrichtung West in Timmermannsstrat), die Auftrennung von Linksabbieger/Geradausfahrer auf der Rampe A 19 und ein zweiter Fahrstreifen in der Timmermannsstrat in Fahrtrichtung Nord, um Verkehre von Tessiner Straße aufzunehmen.

Zu den umfangreichen Baumaßnahmen zählten auch die Anpassung der Radverkehrs- und Gehweganlagen, die Erneuerung der Straßenbeleuchtung und der Lichtsignalanlage, der Ersatzneubau des verrohrten Grabens auf einer Länge von 105 Metern sowie die Erneuerung der Straßenentwässerungsanlagen. Außerdem wurden im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes die Fahrbahndecken der Autobahnzu- und -abfahrt erneuert.

Senator Holger Matthäus betont: „Mein großer Dank gilt dem städtischen Tiefbauamt, das dieses wie auch jedes andere Projekt von Anfang bis Ende koordiniert und beim Land auch für die Baumaßnahme eine Förderung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe `Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur´ beantragt und somit unseren Stadthaushalt entlastet hat."

Nach der Verkehrsfreigabe werden sich in den kommenden etwa drei Wochen Einschränkungen wegen des Rückbaus der Baustellenampel, der Mittelstreifenüberfahrt, der Baustelleneinrichtung und der Restfertigstellung von Nebenanlagen (Bankett, Mulden, Anpassungsarbeiten im Bereich des Autohauses) ergeben. Hierzu müssen zeitweise Fahrspuren gesperrt werden. Für diese notwendigen Einschränkungen bitten die Ausführenden um Verständnis. Die Gesamtfertigstellung ist Mitte August geplant.

Bauzeit:
Laut Vertrag vom 30.04.2021
bis 02.12.2022 (insgesamt 19 Monate)
Realisiert im Zeitraum vom 07.06.2021 bis 29.07.2022 (in nur 14 Monaten)

Bauleistungen:
Los 1 Straßenbauarbeiten
Los 2 Fällarbeiten
Los 3 Lichtsignalanlagen
Los 4 Baumpflanzungen
Los 5 Straßenbeleuchtung
Los 6 Trinkwasserleitung
Baubegleitende Munitionssondierung

Baukosten:
insgesamt 3,1 Mio. Euro

Rostock - 27.07.2022
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock