Schirmherrin des jüdischen Stadtrundgangs


Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) ist Schirmherrin des jüdischen Stadtrundgangs im Festjahr

Die Actionbound „Schätze digital erkunden – Jüdisches Leben in Rostock“ ist online. Ministerin Katy Hoffmeister: „Wichtiges #2021JLID Projekt gegen Antisemitismus“

Rostock - Jüdisches Leben

Claudia Carla von der Akademie der Nordkirche zeigt Justizministerin Hoffmeister den digitalen Stadtrundgang durch das jüdische Rostock. Foto: Andreas Ehrig (für die Akademie der Nordkirche)

„Anlässlich des Festjahrs ‚321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ habe ich gern die Schirmherrschaft für das Actionbound-Projekt übernommen. Gemeinsam mit der Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Rostock, dem Max-Samuel-Haus, und der Jüdischen Gemeinde Rostock hat die Evangelische Akademie der Nordkirche dieses Projekt umgesetzt. Der Plan, den digitalen Stadtrundgang auf jüdische Spuren der Hansestadt zu schicken, hat mich von Anfang an begeistert. Es ist eine perfekte Idee, jüdische Kultur zu entdecken. Angereichert wird die Tour durch spannende Aufgaben und knifflige Quizfragen. Solche Projekte fördern den Respekt und das Verständnis für jüdisches Leben in Deutschland, auch hier in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist Voraussetzung, um dem verstärkt aufkommenden Antisemitismus mit Wissen und Toleranz entgegenzutreten. Ich unterstütze das Projekt sehr gern, denn wir stehen fest an der Seite der jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Ministerin Hoffmeister. Die Justizministerin ist auch zuständig für Religionsangelegenheiten.

Unter dem Titel „Schätze digital erkunden - Jüdisches Leben in Rostock“ zeigt die Handy-App Actionbound ab sofort Wissenswertes auf einer abwechslungsreichen Route zu besonderen Orten im Stadtgebiet. Mit dem Multimediaplan kann das jüdische Leben in Rostock in 2,5 Stunden erkundet werden. Der Weg führt zum Beispiel zum Wohnhaus von Prof. Dr. Hans Moral, der Rostocks Universitätszahnklinik zu einer der modernsten in Deutschland machte. Weitere Stationen sind u. a. das Wohnhaus des Gründers der EMSA-Werke Max Samuel und die Wirkungsstätte der engagierten Kindergärtnerin Marie Bloch. Der digitale Stadtrundgang in Rostock ist eines von rund 80 Projekten in M-V, die zum Festjahr #2021JLID veranstaltet werden.

Information:

Mit der kostenfreien App Actionbound kann diese ab zwei Personen durchgeführt werden. Sie ist verfügbar unter https://actionbound.com/bound/judentumrostock. Die Tour führt durch Rostocks Innenstadt und ist in deutscher Sprache. Veranstalter ist die Evangelische Akademie der Nordkirche mit ihren Regionalzentren für demokratische Kultur in Kooperation mit der Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur in Rostock / Max-Samuel-Haus und mit der Jüdischen Gemeinde Rostock.

Schwerin - 29.05.2021
Quelle: Justizministerium