Corona-Verdacht oder Infektion - Was tun?


Wer über die Feiertage mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion konfrontiert ist, sollte ein paar einfache Regeln befolgen, empfiehlt das Rostocker Gesundheitsamt.

Bei einem positiven Schnelltest sollte als erstes eine FFP2-Schutzmaske getragen und schnellstmöglich ein PCR-Test absolviert werden. Der erste Ansprechpartner ist in diesem Fall die Hausarztpraxis. Ratsuchende können aber auch das nächst gelegene Testzentrum aufsuchen. „Sondern Sie sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses ab und meiden Sie Kontakte“, unterstreicht der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Markus Schwarz.

Fällt der PCR-Test positiv aus, gilt ab dem ersten Tag des Testergebnisses bzw. ab Beginn erster Symptome 14 Tage häusliche Isolation. „Bitte verlassen Sie die Wohnung nicht und meiden Sie Kontakte. Reduzieren Sie auch die Kontakte im Haushalt und lüften regelmäßig. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern, kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116117“, unterstreicht Dr. Markus Schwarz.


Die Isolation gilt übrigens auch, wenn sich das Gesundheitsamt NICHT bei den Betroffenen meldet. Am letzten Tag der 14-tägigen Isolation sollten die Betroffenen einen Schnelltest machen. Wenn dieser negativ ausfällt, endet die häusliche Isolation.

Wer Kontakt zu einer positiv auf Corona getesteten Person hatte, sollte ebenfalls wichtige Regeln beachten. „Noch gilt, wenn Sie einen vollständigen Impfschutz haben, müssen Sie nicht in Quarantäne. Ungeimpfte Personen müssen sich allerdings zehn Tage häuslich absondern“, erläutert Dr. Markus Schwarz.

„Sollten Sie einen Test wünschen, beachten Sie bitte, dass alle Tests sowohl Schnelltests als auch PCR-Test erst fünf bis sieben Tage nach letztem Kontakt eine sinnvolle Aussage erbringen können. Wenn Sie keine Symptome aufweisen, bitte warten Sie diese Zeit ab, bevor Sie einen Test machen“, so der Leiter des Gesundheitsamtes.

Bei Symptomen wie starken Kopfschmerzen, Husten, Geruchs- oder Geschmacksveränderungen sollten die Betroffenen bei Ihrem Hausarzt zu einem PCR-Test befragen oder ins nächst gelegene Testzentrum fahren. Sollte kein PCR-Test verfügbar sein, ist ein Schnelltest eine erste Alternative.

Weitere Informationen: www.rostock.de/pandemie

Rostock - 23.12.2021
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock