Zukunftswerkstatt Kommunen - attraktiv im Wandel


Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist eine von 40 Kommunen im Bundesmodellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – attraktiv im Wandel“ (ZWK)

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist eine von insgesamt 40 Kommunen in ganz Deutschland, die bis Ende 2024 in der „Zukunftswerkstatt Kommunen – attraktiv im Wandel“ durch externe Beratung begleitet und unterstützt wird. Konkrete Projekte sollen dabei angestoßen, bereits vorhandene Initiativen einbezogen und sinnvoll, effektiv und langfristig miteinander vernetzt werden.

Die ZWK ist Bestandteil des gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen, das im Rahmen der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ entwickelt wurde. Ziel des neuen Modelprojektes ist es, kommunale Verwaltungen auf dem Weg zur „demografiefesten“ Kommune zu begleiten.

Im statistischen Jahrbuch der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wird mehr als deutlich, welche zahlenmäßigen Faktoren in den nächsten Jahren in Bezug auf eine alternde Bevölkerung, Geburten- und Sterberaten, Ab- und Zuwanderungstendenzen, Fachkräftebedarfen oder auch zum Thema Migration in Neubrandenburg vorherrschend sein werden. Um als Wohn- und Wirtschaftsstandort für Unternehmen, insbesondere aber für alle Generationen in unterschiedlichen Lebensphasen attraktiv zu bleiben bzw. attraktiver zu werden, sind individuelle und innovative Lösungen vor Ort gefragt.

Neubrandenburg - Luftbild

(Foto: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg)


Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg hat sich im Juli 2021 auf das Bundesmodellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ beworben und wurde als eine von 40 Kommunen im Programm aufgenommen. Mit einer Projektfördersumme von insgesamt 150.000 Euro soll bis zum Ende des Jahres 2024 eine Strategie entwickelt werden, die die Stadt bei der Bewältigung des demografischen Wandels unterstützt, Entwicklungspotentiale fördert und Zukunft neugestaltet. Wichtig ist dabei, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sicherzustellen und die Teilhabe aller Altersgruppen in einer alternden Gesellschaft zu stärken sowie die Identität in der Kommune weiterzuentwickeln.

Im Rahmen einer bewährten 5-Stufen-Systematik wird die Strategieentwicklung des Modellprojektes umgesetzt. Mit dem Kick-Off-Meeting und dem erstellten Kommunalprofil wurden im letzten Jahr die ersten beiden Stufen abgeschlossen. In der im März stattgefundenen ersten Zukunftswerkstatt, wurde nun die dritte Systemstufe eingeleitet. In vier Handlungsfeldern (A: Arbeit, Wirtschaft, Bildung | B: Wohnen, Stadtgestaltung | C: Leben, Kultur | D: Teilhabe, Integration) wurden durch die Teilnehmenden Stärken und Chancen, sowie Schwächen und Risiken näher beleuchtet und erste Visionen für unsere Vier-Tore-Stadt entwickelt.

Zielstellung in den kommenden Monaten ist es, die Handlungsfelder weiter zu vertiefen, nötige Schritte zu definieren und mittels eines „Werkstattplanes“ konkrete Einzelmaßnahmen auszuarbeiten. Dazu werden die vorhandenen städtischen Netzwerke genutzt und involvierte Multiplikatoren in den Prozess mit eingebunden. Aber vor allem sind auch engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt gefragt, sich am Bundesmodellprojekt aktiv zu beteiligen und so den Strategieentwicklungsprozess zu fördern. Nicht zu vergessen ist die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, denn nur so kann unsere Stadt neue Halte- und Anziehungsfaktoren schaffen und sich zukunftsweisend entwickeln.

Ansprechpartner zum Bundesmodellprojekt ist der Koordinator der Generationsarbeit Christian Jenewsky. Eine Kontaktaufnahme kann per Mail an christian.jenewsky@neubrandenburg.de oder telefonisch 0395-5552656 erfolgen.

Neubrandenburg - 06.04.2022
Quelle: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg