Nachwuchslehrkräfte an den Schulen


Schuljahr 2021/2022: Neue Beamtinnen und Beamte auf Widerruf vereidigt

Am 1. Oktober beginnen 133 Referendarinnen und Referendare ihren Vorbereitungsdienst an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Bei einer Feierstunde im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin haben sie ihre Ernennungsurkunden als Beamtinnen und Beamten auf Widerruf erhalten. Nach den Herbstferien starten die angehenden Lehrkräfte an den Schulen.

Von den 133 Referendarinnen und Referendaren beginnen 30 den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen, fünf das Referendariat für das Lehramt für Sonderpädagogik und neun das Referendariat für das Lehramt an beruflichen Schulen. 16 beginnen das Referendariat für das Lehramt an Regionalen Schulen und 73 das Referendariat für das Lehramt an Gymnasien.

Mecklenburg-Vorpommern stellt an vier Terminen in jedem Schuljahr Absolventinnen und Absolventen nach der Ersten Staatsprüfung in den Vorbereitungsdienst an den Schulen des Landes ein: Neben dem 1. Oktober sind die weiteren Startmöglichkeiten der 1. Februar, der 1. April sowie der 1. August (an dem die so genannten Doppelqualifikation angeboten wird).

Aktuell läuft bis Mittwoch, 13. Oktober 2021, noch die Bewerbungsfrist für den Einstieg zum 1. Februar 2022. Zeugnisse können bis 18. Januar 2022 nachgereicht werden.

Außerdem haben 78 Referendarinnen und Referendare am Donnerstag, 30. September, ihren Vorbereitungsdienst beendet und ihre Zeugnisse der Zweiten Staatsprüfung erhalten. Die feierliche Verabschiedung fand ebenfalls im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin statt.

Insgesamt haben 78 Nachwuchskräfte ihren Vorbereitungsdienst beendet, davon haben sechs das Lehramt für Sonderpädagogik, 17 das Lehramt an Grundschulen, 15 das Lehramt an Regionalen Schulen, 32 das Lehramt an Gymnasien und acht das Lehramt an Beruflichen Schulen erworben. 64 dieser Absolventinnen und Absolventen werden planmäßig zum 1. Oktober unbefristet in den Schuldienst des Landes übernommen.

Damit Referendarinnen und Referendare schneller in den Schuldienst einsteigen können und Schulen selbst ausgebildete Nachwuchslehrkräfte im eigenen Kollegium halten können, hat das Land 2020 eine Übernahmegarantie und ein vereinfachtes Verfahren eingeführt. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Schulen die von ihnen ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer im Anschluss an den Vorbereitungsdienst ohne gesondertes Ausschreibungsverfahren übernehmen. Sofern die direkte Übernahme nicht an der Ausbildungsschule realisiert werden kann, erhält die Nachwuchslehrkraft dennoch ein Einstellungsangebot an einer anderen Schule im Land.

Schwerin - 01.10.2021
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur