Land präsentiert seine Kunstankäufe


Land präsentiert seine Kunstankäufe 2018, 2019, 2020

Ausstellung „Land in Sicht“ auch im Kunstmuseum Ahrenshoop zu sehen

Das Kunstmuseum Ahrenshoop zeigt einen Teil der Kunstankäufe des Landes aus den Jahren 2018, 2019, 2020. Kulturstaatssekretärin Susanne Bowen wird den zweiten Teil der Ausstellung „Land in Sicht“ am Samstag, 2. Oktober 2021, im Rahmen eines Museumsfestes offiziell eröffnen. Der andere Teil der Ausstellung steht Besucherinnen und Besuchern auf Schloss Bothmer in Klütz offen. Die Kunstwerke sind an beiden Orten bis Sonntag, 28. November 2021, zu sehen. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

„Seit 2009 ist es gute Tradition, alle drei Jahre die Kunstankäufe des Landes auszustellen“, sagte Kulturstaatssekretärin Susanne Bowen. „Wegen der Sanierungsarbeiten im Schloss Güstrow, wo die Kunstankäufe in den vergangenen Jahren immer zu sehen waren, mussten wir in diesem Jahr von der Tradition abrücken und andere Ausstellungsorte im Land suchen. Ahrenshoop mit der Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten Künstlerkolonie ist ein bedeutender Repräsentationsort der bildenden Künste und eignet sich hervorragend, um die Kunstankäufe angemessen zu präsentieren“, lobte Bowen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit den Staatlichen Schlössern, Gärten und Kunstsammlungen und dem Kunstmuseum Ahrenshoop. Sie stellt sämtliche Erwerbungen der Jahre 2018, 2019, 2020 vor. Zu sehen ist eine Vielfalt unterschiedlicher Ausdrucksweisen, Stile und künstlerischer Anliegen. Die Gattungen umfassen Handzeichnung, Druckgrafik, Skulptur, Tafelbild, Objekt, Fotografie, Filmstill und Video. Es finden sich – generationsübergreifend – sowohl die Adaption klassischer Techniken als auch neuere Gattungen wie Konzeptkunst, Installation oder Videokunst. Einige Werke kamen als Schenkungen an das Land.

Im Rahmen der Einzelkünstlerförderung erwirbt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur seit 1994 Jahr für Jahr Werke von bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern, die aus Mecklenburg-Vorpommern stammen, dort leben, ausgebildet wurden, lehren, lehrten oder ihm thematisch verbunden sind. Die Kunstwerke werden von einem Expertengremium gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern in deren Ateliers ausgewählt. Für den Kunstankauf, die Lagerung, Pflege und Restaurierung der Werke stehen jährlich 52.000 Euro zur Verfügung. Auf diese Weise wächst die Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern kontinuierlich. Sie zählt inzwischen 3.500 Einzelarbeiten und ist damit eine der wichtigsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst im Land.

Schwerin - 01.10.2021
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur