Jusos MV zum Vorstoß einer Hochschule in Schwerin


Die Jusos Mecklenburg-Vorpommern sowie die Juso-Hochschulgruppen MV sprechen sich gegen den Vorschlag von Michael Sack aus, eine neue Hochschule in der Landeshauptstadt Schwerin zu eröffnen.

„Sack beweist mit dieser nicht durchdachten und nicht untermauerten Aussage, wie wenig Ahnung er von der Wissenschaftspolitik im Land hat und betreibt billiges Wahlkampfgetöse auf dem Rücken der bereits existenten Hochschulen im Land.“, so Felix Willer, stellv. Landesvorsitzender der Jusos Mecklenburg-Vorpommern und Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen in Mecklenburg-Vorpommern.

„Planlos und konzeptfrei eine neue Hochschule im Land zu eröffnen ist wohl der falscheste Weg den man momentan gehen kann. Die Studierendenzahlen im Land gehen zurück und die Finanzierung der bereits bestehenden Hochschulen stagniert. Was wir jetzt brauchen, sind Anreize, um das Studium in Mecklenburg-Vorpommern noch attraktiver zu machen, nicht aber die Angst für die bestehenden Hochschulen, die Finanzierung der Hochschule Schwerin aus den Bestandsmitteln des Landes zu nehmen.“, so Willer weiter.

Die Jusos Mecklenburg-Vorpommern sowie die Juso-Hochschulgruppen MV sprechen sich für den im SPD-Wahlprogramm skizzierten Weg aus, der vorschlägt, dass eine Prüfung der Etablierung einer staatlichen Hochschule in Schwerin mit allen Beteiligten und nicht zulasten der anderen Hochschulstandorte im Land stattfindet.

Schwerin - 21.07.2021
Quelle: Jusos MV