Tag des Baums


50 Baumarten im Jahr zuvor in Mecklenburg-Vorpommern gezählt, Holzeinschlag verringert sich 2020 um 4,6 Prozent

50 verschiedene Baumarten wurden im Jahr 2019 in Mecklenburg-Vorpommern gezählt. Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern zum Tag des Baumes, der am 25. April weltweit begangen wird, mitteilt, wuchsen nach Angaben der Landesforstverwaltung im Berichtsjahr je zur Hälfte Laub- und Nadelbäume im hiesigen Wald. Insgesamt machte der Wald, der vor allem ein Mischwald (75 Prozent) ist, im Jahr 2019 über 24 Prozent der Bodenfläche des Landes aus.

Im Jahr 2020 wurden in den heimischen Wäldern 1,9 Millionen Kubikmeter Holz (ohne Rinde) eingeschlagen. Damit verringerte sich der Einschlag um 4,6 Prozent bzw. 90 300 Kubikmetern gegenüber 2019. Das 2020 eingeschlagene Holz stammte zu fast 50 Prozent aus Beständen des Landeswaldes und zu 40 Prozent aus Privatwald. Eingeschlagen wurden mit 693 500 Kubikmetern vor allem Kiefern und Lärchen sowie 661 700 Kubikmeter Fichte, Tanne, Douglasie und sonstiges Nadelholz. Mit einem Anteil von 27,8 Prozent bzw. 520 700 Kubikmetern fiel der Einschlag bei den Laubgehölzen geringer aus. Mit 996 700 Kubikmetern (53,1 Prozent) wurde der Großteil des gesamten Holzeinschlages als Industrieholz genutzt.

Der Anteil des durch Schäden verursachten Holzeinschlags lag im vergangenen Jahr mit 649 300 Kubikmetern bei 34,6 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es mit 32,1 Prozent etwas weniger. 36,9 Prozent des Schadholzeinschlags sind auf Schädigungen durch Insekten und knapp 8,6 Prozent auf die zunehmende Trockenheit zurückzuführen.

A propos Trockenheit: Im Jahr 2019 gab es 65 Waldbrände. Davon betroffen waren 14,9 Hektar Wald. 2018 wurden 78 Waldbrände gezählt bei 12,4 Hektar betroffener Fläche. Im Jahr 2017 gab es lediglich sechs Waldbrände, die 0,2 Hektar Wald schädigten.

Schwerin - 23.04.2021
Quelle: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern