One Billion Rising - Eine Milliarde erhebt sich!


Schwerin beteiligt sich am 14. Februar am weltweiten Aktionstag

Rund 50.000 Menschen haben 2017 in ganz Deutschland an den One Billion Rising-Tanz-Demonstrationen teilgenommen, die in 150 Städte stattfanden. In diesem Jahr sind es schon 170 Städte – und auch Schwerin ist wieder mit dabei, wenn Frauen und Männer weltweit ein Zeichen gegen Gewalt und sexuelle Misshandlung von Frauen und Kindern setzen. Das Ziel der Kampagne ist es, das sich weltweit eine Milliarde Menschen für die Sache der Frauen erheben. Die Veranstaltungen finden am 14. Februar 2018 statt, der in vielen westlichen Ländern von Verliebten als „Valentinstag“ begangen wird. One Billion Rising - die Zahl eine Milliarde steht gleichzeitig für die mutmaßliche Anzahl der Opfer: Laut UN-Statistik wird weltweit wird jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens vergewaltigt oder geschlagen.

Auch das Schweriner Frauenbündnis will am 14. Februar ein Zeichen gegen diese Gewalt setzen und tanzend Gerechtigkeit einfordern. „Es ist wichtig einen Rechtsanspruch auf Schutz und Unterstützung für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt festzuschreiben“, sagt Schwerins Gleichstellungsbeauftragte Dorin Lucht. Sie lädt Schwerinerinnen und Schweriner im Namen des Frauenbündnisses am 14. Februar 2018 um 13.00 Uhr auf den Marienplatz/Ecke Helenenstraße in Schwerin zum Tanzen und Mitmachen ein.

Hintergrund

One Billion Rising (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt.

Schwerin - 09.02.2018
Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Schwerin