Ein"Kultureller Abend für Frauen"


Am 8. März zum Internationalen Frauentag:

Vor der letzten Aufführung der Oper „Endstation Sehnsucht“ am 8. März in Stralsund laden die Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Stralsund und des Landkreises Vorpommern-Rügen um 18.00 Uhr zu einem Empfang anlässlich des Internationalen Frauentages in das Foyer des Theaters Vorpommern am Olof-Palme-Platz ein.

Die Dramaturgin Katja Pfeifer und Generalmusikdirektor Florian Csizmadia geben nach der für 18.30 Uhr geplanten Begrüßung eine Einführung in die Oper von André Previn in einer deutschen Fassung nach dem Drama „A Streetcar Named Desire“ von Tennessee Williams. Besucherinnen des Empfangs erhalten bis 1. März an der Theaterkasse 20 % Ermäßigung beim Kauf einer Eintrittskarte für die Opernvorstellung am 8. März. "Nennen Sie beim Kartenkauf bitte das Stichwort 'Frauentag' ", lädt Stralsunds Gleichstellungsbeauftragte Sarah Cornils ein, nicht lange zu zögern, um eine ermäßigte Karte zu erwerben.

Theater Vorpommern

(Copyright: Vincent Leifer): Gunta Cese als Blanche DuBois


Worum es in der Oper geht

Das bekannte amerikanische Südstaaten-Drama „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams erfährt durch die Musik von André Previn eine neue, sehr intensive Dimension. Wie das Schauspiel erzählt auch die Oper die Geschichte der in die Jahre gekommenen einst sehr schönen Blanche DuBois. Unerwartet besucht sie ihre jüngere Schwester Stella in New Orleans, um dort zu bleiben. Stella ist mit dem Arbeiter Stanley Kowalski verheiratet. Die beiden leben in einer kleinen Wohnung. Die Schwestern haben einmal bessere Zeiten gesehen, aber alles verloren – zunächst ihre Familie, dann das elterliche Anwesen am Mississippi. Blanche kann sich der Realität nicht stellen; sie flüchtet sich in Fantasien und Lügengebilde.

Operndirektor Horst Kupich inszenierte die Oper unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Florian Csizmadia. Jan Brachmann von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung überzeugte Horst Kupichs Regie „durch die wohltuend klare Erzählweise“.

Stralsund - 26.01.2018
Quelle: Pressestelle Hansestadt Stralsund