Eine Rekonstruktion kommt nicht allein


Stralsund erinnert an 80 Jahre Reichpogromnacht
Vortrag mit Konzert

Stralsund - Heilgeiststraße 89

Foto: Friederike Fechner

Zu einem Lichtbildervortrag von Friederike Fechner mit Konzert am Montag, den 5. November um 19 Uhr, lädt die Hansestadt Stralsund in das Rathaus ein. Unter dem Titel „Eine Rekonstruktion kommt nicht allein“ berichtet Friederike Fechner über die Entdeckungen, die sie und ihr Mann bei der Sanierung des Hauses Heilgeiststraße 89 machten. Beide stießen auf die jüdische Geschichte des Hauses und konnten durch eigene Recherchen die Nachfahren der ehemaligen Hauseigentümer ermitteln. Daraus ergab sich in der Folge eine Familienzusammenführung verschollen geglaubter Mitglieder und Nachfahren der Familie Blach, den Eigentümern und Betreibern der einstigen Lederwarenhandlung Blach, die ihren Sitz in der Heilgeiststraße 89 hatte.

Von Beruf Cellistin spielt Friederike Fechner zu Beginn der Veranstaltung mit dem früheren Generalmusikdirektor des Theaters Vorpommern Mathias Husmann Werke für Violoncello und Klavier mit jüdischem Bezug oder von jüdischen Komponisten. Der Eintritt ist frei.

Das gesamte Programm zu "Stralsund erinnert – 80 Jahre Reichspogromnacht" steht hier zur Verfügung: https://www.stralsund.de/erinnert

Stralsund - 18.10.2018
Quelle: Pressestelle Hansestadt Stralsund