Mysterium "Freimaurer"


Polnische Sonderausstellung widmet sich dem Mysterium „Freimaurer“


Freimaurerischen Geheimnisse zu entdecken, dazu lädt das Museum Koszalin (deutsch Köslin) ab 28. Juni mit der Sonderausstellung „Regen fällt auf den Tempel! Freimaurer in Koszalin und Pommern 1777-1933“ ein. Das Museum befindet sich in der nach Stettin zweitgrößten Stadt der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Stralsund beteiligt sich daran mit zwei Exponaten.

„1777 gründete eine Gruppe preußischer Armeeoffiziere unter dem Oberbefehl von Oberst Fryderyk Wilhelm Karol von Württemberg-Stuttgart in Koszalin eine Freimaurerloge unter dem Namen Maria zum goldenen Schwert. Während der Zeit ihres größten Ruhms gehörten über 160 Brüder zur Loge. Unter ihnen waren Bürgermeister, Regierungsbeamte, Rechtsanwälte, Kaufleute und Soldaten", so das Museum in seiner Vorankündigung.

Die Loge bestand wie alle anderen in Pommern in Deutschland bis zum Machtantritt der Nazis. Nach ihrem Verbot und der damit verbundenen Auflösung gerieten viele Vereinigungen in Vergessenheit.

Mit der nun konzipierten Ausstellung erinnern die polnischen Historiker gemeinsam mit interessierten privaten Sammlern an die damaligen Logen und zeigen zum Teil einzigartige Objekte aus deren einstigem Besitz.

Das STRALSUND MUSEUM beteiligt sich daran mit zwei Leihgaben, dem „Porträt des Johann Franz von Pollett“ und der „Tasche eines unbekannten Logenbruders“ an der Sonderschau.

Stralsund - 25.06.2018
Quelle: Pressestelle Hansestadt Stralsund