Marinemuseum lockt mit U-Boot-Ausstellung


Marinemuseum lockt mit U-Boot-Ausstellung und Hubschrauber


Der Außenstandort Marinemuseum des STRALSUND MUSEUM steht in diesem Jahr besonders im Fokus. Immerhin feierte das kleine Spezialmuseum auf dem Dänholm im Juli sein 25-jähriges Bestehen. Entstanden durch vielfältiges ehrenamtliches Engagement, wurde hier über die Jahre hinweg eine umfangreiche militärgeschichtliche Ausstellung zusammengetragen. Sie zeigt anhand von Objekten und Dokumenten die Entwicklung Stralsunds als Garnisonsstadt, bei der die Insel Dänholm nicht selten von strategischer Bedeutung war. Jährliche Sonderausstellungen, initiiert vom Förderverein Marinemuseum e.V., bereichern die ständigen Ausstellungen. So lädt derzeit die Sonderschau zur „Geschichte der deutschen U-Boote“ zum Besuch ein.

Tauchboote sind nicht nur beeindruckend und furchteinflößend, sondern durch ihre Lautlosigkeit auch gefährlich. Sie spielten bereits im Ersten Weltkrieg eine entscheidende Rolle, blieben aber mit Unternehmungen wie der "Operation Paukenschlag" oder der "Schlacht im Atlantik" während des Zweiten Weltkrieges besonders im Gedächtnis der Öffentlichkeit. In dieser Zeit befand sich auch die "II. Schiffstammdivision Ostsee" auf dem Dänholm, wo damals namhafte U-Bootfahrer und Kommandanten ihre Ausbildung erhielten. Die Geschichte deutscher U-Boote wird von den Anfängen des "Brandtauchers" bis hin zu den U-Booten der heutigen Deutschen Marine erzählt.

Zu den Ausstellungen im denkmalgeschützten Kasernengebäude aus dem 19. Jahrhundert gehört außerdem ein großzügig angelegtes Freigelände. Highlight ist hier das Original eines Marinehubschraubers vom Typ „Mi-8 TB“. Geöffnet ist das Museum von Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 17 Uhr.

Stralsund - 21.08.2017
Text: Pressestelle Hansestadt Stralsund