Kunstsammlung: Unbeschreiblich Surreal


UNBESCHREIBLICH SURREAL

MERET OPPENHEIM UND WEGGEFÄHRTEN

Mit dieser Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem ARTOMA Kunst- und Kulturmanagement widmet sich die Kunstsammlung vom 18. Mai bis zum 3. September der Künstlerin und Lyrikerin Meret Oppenheim. Sie verfolgt ihre Entwicklung von den frühen Jahren in Paris bis hin zu den 1980er Jahren. Ergänzt wird die Schau mit Werken ihrer Weggefährten aus der Pariser und der Schweizer Zeit wie André Breton, Max Ernst, Dora Maar, Pablo Picasso und Man Ray sowie Jürgen Brodwolf, Dieter Roth, Daniel Spoerri und Ernesto Tatafiore. Über 100 Exponate von 30 Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Gattungen zeigen auf, wie ideenreich die Deutsch-Schweizerin Meret Oppenheim (geb. 1913 in Charlottenburg, gest. 1985 in Basel), eine der führenden Gestalten des Surrealismus, agierte. Sie war phantasievoll, witzig, rebellisch, unkonventionell und in ihren gestalterischen Einfällen wie der Nutzung von ungewöhnlichen Objekten und Materialkombinationen oft ihrer Zeit voraus. Zahlreiche Kunstschaffende wurden durch ihre Arbeiten angeregt zu Hommagen, Nachschöpfungen oder dem Mut, im eigenen Wirken neue Wege zu gehen. Dazu gehören Exponate von Mark Dion, Katharina Fritsch, Damien Hirst oder Mariella Mosler.

Neubrandenburg - 11.05.2017
Text: Pressestelle Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Tollensesee