Kunst im FM


Pommerscher Künstlerbund präsentiert sich in Schwerin


Eine ganz besondere Ausstellung ist heute von Finanzminister Mathias Brodkorb eröffnet worden. Der Pommersche Künstlerbund, der vor zwei Jahren sein 100-jähriges Jubiläum feierte, stellt mit mehr als 20 Künstlerinnen und Künstlern im Finanzministerium aus.

Kunst im Finanzministerium

Das Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern gehört zur Ausstellungseröffnung im Finanzministerium dazu. (Foto: FM)

Der überwiegende Teil der Werke (Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie) setzt sich mit Pommern auseinander – mit seiner Landschaft, seinen Menschen, seinen Farben kurzum: mit der Pommerschen Identität. Daher gibt es, auch wenn die Ausstellung keinen Titel trägt, ein einendes Thema: Heimat. Insgesamt 26 Künstlerinnen und Künstler lassen die Besucherinnen und Besucher an ihrem Blick auf ihre Heimat teilhaben. Dabei gibt es romantisch-träumerische, kühl-rationale und verspielte Zugriffe. Die Experimentierfreude hört bei den Motiven allerdings noch nicht auf, auch beim Material wurden interessante Wege eingeschlagen. Am ungewöhnlichsten ist sicherlich eine Collage von Röntgenbildern. Aber auch die Sassnitz-Kreide, die als Material für die Kreidefelsen-Zeichnungen diente, ist alles andere als gewöhnlich. Ausgerechnet neben diesen Kreidefelsen finden sich Arbeiten, die in der Tradition eines Caspar David Friedrich stehen.

Damit zeichnet der Pommersche Künstlerbund ein äußerst abwechslungsreiches Bild von sich selbst und den vielfältigen Stilen seiner Mitglieder. So sind in Schwerin Arbeiten von Anneliese Stürzekann, Christine Meyer, Elise Borkowski, Erika Hartung, Franz-Albert Tröster, Friederike v. Stackelberg, Gabriele Spielvogel, Gerd Sonnemann, Gisela Oertel, Hilde Uebel, Herbert Raddatz, Horst-Werner Schneider, Irmgard Töpel, Johannes Kretschmer, Karin Schmidt, Lilo Schlösser, Madlen Ungelenk, Manfred Prinz, Margret Schmal, Martina Apelt, Monika Bertermann, Monika-Maria Dotzer, Monika Giessler, Ralf Borschke, Sigrid Henschel und Ursula Riesinger zu sehen.

Die Ausstellung kann noch bis zum 22. August während der Geschäftszeiten des Finanzministeriums besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Schwerin - 24.04.2018
Quelle: Finanzministerium