Geschichte der deutschen U-Boote


Sonderausstellung im Marinemuseum auf der Insel Dänholm


Zum 25. Gründungsjubiläum präsentiert das Marinemuseum auf der Insel Dänholm seinen Besucherinnen und Besuchern eine Sonderausstellung zur „Geschichte der deutschen U-Boote".

Vom 2. Mai bis zum 31. Oktober erzählt sie die Geschichte deutscher U-Boote von den Anfängen des "Brandtauchers" bis hin zu den U-Booten der heutigen Deutschen Marine. Fotos veranschaulichen die räumliche Enge und das Leben an Bord dieser "stählernen Särge". Neben Exponaten aus dem Fundus des Marinemuseums werden interessante und zum Teil persönliche Gegenstände bekannter U-Boot-Kommandanten und anderer U-Boot-Fahrer gezeigt. Modelle verschiedener U-Boot-Typen komplettieren die Sonderschau.

Auch der wohl bekannteste U-Boot-Film "Das Boot" von Wolfgang Petersen ist Thema in der Ausstellung.

U-Boote sind nicht nur beeindruckend und furchteinflößend, sondern wegen ihrer Lautlosigkeit auch gefährlich und todbringend. Sie spielten bereits im Ersten Weltkrieg eine Rolle, doch insbesondere der Zweite Weltkrieg ging mit Unternehmungen wie der "Operation Paukenschlag" oder der "Schlacht im Atlantik" in die Militärgeschichte ein.

Von 31.000 aktiven U-Bootfahrern fanden 25.870 Besatzungsmitglieder in den Fluten der Meere den Tod. Von den 863 Booten auf Feindfahrt kehrten 630 nicht zurück. Bekannte U-Bootfahrer und Kommandanten wie Günther Prien, Reinhard Hardegen, Otto Kretschmer oder Erich Topp wurden in der "II. Schiffstammdivision Ostsee" auf dem Dänholm bei Stralsund ausgebildet.
Das Marinemuseum als Außenstandort des STRALSUND MUSEUM hat täglich - außer montags - von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Stralsund - 27.04.2017
Text: Pressestelle Hansestadt Stralsund