Christine Rusche - SOUNDINGS


„Christine Rusche – SOUNDINGS“ eröffnet neues Ausstellungsformat - Stipendiaten zeigen Arbeiten in der Kunsthalle
Ein neues Ausstellungsformat zu Stipendiaten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock startet in diesem Jahr. Ab 14. Januar 2018 (11 Uhr) wird die Exposition „Christine Rusche – SOUNDINGS“ in der Kunsthalle Rostock präsentiert, teilt das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen mit. Für den Lichthof des Ausstellungshauses erarbeitete die Berliner Künstlerin eine raumfüllende Wandmalerei.

Die schwarz-weiße, begehbare Arbeit bildet einen imaginären Raum in der realen Architektur der Kunsthalle. Dabei entsteht eine Raumillusion, die die Grenzen des Lichthofes aufzulösen scheint. Der Titel SOUNDINGS verweist dabei auf Eigenschaften von Räumen wie deren Akustik, welche entscheidende Parameter für die Entwicklung der Wandmalereien bilden.

Christine Rusche war 2016 Stipendiatin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Seit diesem Jahr kooperiert das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen als Ausloberin des Künstlerstipendiums mit der Kunsthalle Rostock, um jährlich einer Stipendiatin bzw. einem Stipendiaten der letzten Jahre eine Einzelausstellung in der Kunsthalle zu ermöglichen.

Zur Ausstellung erscheint die Edition „SOUNDINGS“ mit einer Auflage von 20 Exemplaren. Zur Eröffnung sprechen der Leiter der Kunsthalle Rostock Dr. Uwe Neumann, Sarah Linke vom Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen sowie Dr. Anne Schloen, Kunsthistorikerin. Parallel wird die Ausstellung „Gerry Johansson – DEUTSCHLAND / SCHWEDEN“ eröffnet.

Die Ausstellung ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr. Weitere Informationen unter www.kunsthallerostock.de.

Rostock - 09.01.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock




Finissage der Ausstellung „Christine Rusche – SOUNDINGS“


Am Sonntag, 22. April 2018, um 11 Uhr spricht Christine Rusche in der Kunsthalle Rostock über ihre temporäre Wandmalerei „SOUNDINGS“. Für den Lichthof des Ausstellungshauses erarbeitete die Berliner Künstlerin ein raumgreifendes Kunstwerk, das an diesem Tag zum letzten Mal begangen werden kann, bevor es übermalt wird. Das Gespräch mit der Künstlerin moderiert Sarah Linke, die das Stipendienprogramm der Hanse- und Universitätsstadt Rostock betreut. Christine Rusche erhielt das „RostockStipendium“ im Jahr 2016.

Christine Rusche überführt die Malerei in den Raum und komponiert ortsgebundene, raumgreifende Wandmalereien, als komplexes Wechselspiel von vorgestelltem und realem Raum. Die Analyse des Ortes, seiner sichtbaren wie auch unsichtbaren Eigenschaften, bildet die Grundlage einer fiktiven Raumstruktur, die ortsbezogen und zugleich eigenständig ist. Der Titel SOUNDINGS – englisch für „Sondierungen, Lotungen, Peilungen“ – verweist auf die Navigation, Orientierung und Verortung.

Zur Ausstellung ist die Edition „SOUNDINGS“ (Fine Art Print auf Hahnemühle, 40 x 40 cm) mit einer Auflage in Höhe von 20 Exemplaren erschienen.

Rostock - 16.04.2018
Quelle: Pressestelle Hanse- und Universitätsstadt Rostock