Ausstellung „FARB(T)RÄUME“


Ausstellung „FARB(t)RÄUME“ ab 1. September 2017 im StALU MM

Helmut Laun präsentiert Grafik, Zeichnung und Malerei von Stadtnatur und Landschaftsfantasien

Mit der Ausstellung „FARB(T)RÄUME – Stadtnatur und Landschaftsfantasien präsentiert sich erstmals der Rostocker Grafiker und Maler Helmut Laun im Flur der 11. Etage des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) in Rostock. In Vertretung des Amtsleiters des StALU MM Jean Weiß eröffnete die Leiterin der Abteilung Immissions- und Klimaschutz, Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Ute Schmidt, am 1. September 2017 die 73. Kunstausstellung in der Rostocker Landesbehörde.

Ausstellung - StALU

Helmut Laun "Rosa Segler"

In der Ausstellung präsentiert Helmut Laun mit mehr als 40 Bildern einen Ausschnitt seines bisherigen künstlerischen Schaffens in Form von Grafik, Zeichnung und Malerei zum Thema Stadtnatur und Landschaftsfantasien.

Helmut Laun wurde 1945 am Rande der schwäbischen Alb geboren. Kirchheim unter Teck war auch die Heimat des europaweit bekannten Holzschneiders HAP Grieshaber. In Stuttgart hatte Helmut Laun seinen langjährigen Lebens- und Schaffensmittelpunkt. Von der Atelierwohnung in Rohrdorf/ Schwarzwald mit einigen tausend Einwohnern (bis 2003) über die Millionenstadt Berlin (2004 bis 2013), lebt und arbeitet Helmut Laun heute in der Ostseeregion mit Wohnsitz in der Rostocker Südstadt.

Zum Einfluss von Landschaft und Natur auf sein Schaffen meint er: "Die weiten natürlichen Waldbestände um Rostock, insbesondere die Rostocker Heide, sind neben der vielseitigen Küstenlandschaft hier im Land und am Bodden eine einzigartige Inspirationsquelle für mich. Da entsteht sofort eine Erinnerung an meine Kindheit, denn meine Eltern bewirtschafteten in den 50iger Jahren ein „Naturfreundeheim“ im Wald von Stuttgart-Ost, die Weinberge waren auch nicht weit weg - so verbrachte ich meine Kindheit vor allem mit und unter Bäumen – eben inmitten von Natur."

Helmut Laun war nach der Ausbildung zum Lithographen auch als Werbe- und Plakatmaler tätig. Der berufliche Werdegang vom gelernten Lithografen über den Mediengestalter, Layouter bis zum Grafiker hat Helmut Laun stets mit der künstlerischen Fortbildung verbunden (unter anderem bei Künstler- persönlichkeiten wie Tell Geck, Klaus Basset, Gisela Brodtbeck, Ulla Schenkel, Heinz Bauer und Otto Engbarth). Besondere Impulse erhielt er durch Prof. Hans Schlegel, ein Meisterschüler des berühmten Willi Baumeister, an der Kunstakademie Stuttgart. Entscheidende Anregungen aus der 12jährigen Studienzeit haben den freischaffenden Künstler geformt.

Bildungs- und Studienreisen führten Helmut Laun bisher u.a. nach Italien, Polen, Frankreich und Spanien. Vor allem die Worte von Paul Klee sind dem freischaffenden Künstler bei seinem Wirken ans Herz gewachsen: „Ich bilde nicht das Sichtbare ab, sondern ich mache sichtbar.“

Helmut Laun malt vor allem Pastelle und Aquarelle, Blei- und Buntstift-zeichnungen sowie grafische Techniken wie Serigrafien und Radierungen. Naturnahe Motive aus der Ostseeregion wechseln sich ab mit Bildsprachen aus der Metropole Berlin oder sind den Bäumen und Landschaftsträumen gewidmet. Seit mehr als 30 Jahren gestaltet der Künstler Einzelausstellungen – seit 2014 auch in Rostock – oder beteiligt sich an Gruppenausstellungen.

Helmut Laun blickt auf arbeitsreiche künstlerische Zeiten in seinem Leben zurück. Nach vorn blickend wünscht er sich für sein weiteres kreatives Schaffen ein friedliches und demokratisches Umfeld.

Die Ausstellung „FARB(T)RÄUME – Stadtnatur und Landschaftsfantasien“ ist im Flur der 11. Etage des Landesbehördenzentrums Rostock-Südstadt, Erich-Schlesinger-Str. 35 bis zum 01.12.2017 werktags Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr und Freitag von 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr kostenfrei zu besichtigen. Ansprechpartnerin des StALU MM für die Ausstellung ist Anke Streichert, Tel.: 0381/331-67102, Fax: 03843 777-6015, E-Mail: anke.streichert@stalumm.mv-regierung.de .

Nr.PM Nr. 08 - 2017 | 31.08.2017 | StALU MM | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg