Zum Zukunftsbündnis Schiene Nord


Anlässlich der Gründung des Bündnisses „Zukunft Schiene Nord“ der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Deutschen Bahn äußert sich der infrastrukturpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommerns David WULFF, wie folgt:

FDP - David Wulff

(Foto: Privat)

„Die Zusammenarbeit der Nord-Bundesländer ist ein positives Zeichen für die Schieneninfrastruktur in allen Bundesländern. Das gemeinsame Ziel des „Memorandum of Understandings“ (MoU) bis 2030 mehr als 30 Milliarden Euro auf die Schiene zu bringen, liefert die Chance längst überfällige Investitionen zu tätigen“, so Wulff.

Für Mecklenburg-Vorpommern bedeutete ein Ausbau der Schieneninfrastruktur in dieser Größenordnung, dass das gesamte Land profitieren müsse. Es dürfe nicht passieren, dass nur die Metropolregionen profitieren, sondern auch die Bahntrassen in den ländlichen Gebieten ertüchtigt werden. Die Südbahn ist hier nur ein Beispiel von Vielen. Nur so könne ein leistungsfähiger ÖPNV auch auf der Schiene in Mecklenburg-Vorpommern im Gang gesetzt werden, merkt Wulff weiter an.

„Auch für unsere Häfen ist der Ausbau der Gleisanlagen essenziell. Vollständige Elektrifizierung und der Ausbau der Hinterlandanbindungen müssen höchste Priorität haben. Klimafreundlicher Güterverkehr benötigt die notwendigen Trassen und Rangiermöglichkeiten. Hier bestehen Potenziale für unser Land.“

Auch die generelle Ertüchtigung der Bahntrassen für Geschwindigkeiten in Höhe 160 km/h könne eine wertvolle Zeitersparnis auf den Strecken in Mecklenburg-Vorpommern darstellen. Die FDP, so Wulff, werde den Fortschritt des Prozesses konstruktiv begleiten.

Schwerin - 12.01.2022
Quelle: FDP Fraktion im Schweriner Landtag