Übergabe Skatepark Kagenmarkt


Er kann ab sofort offiziell genutzt werden


Nach fünfmonatiger Bauzeit ist es nun soweit – der neue Skatepark im Stadtteil Kagenmarkt wurde heute am 26.11.2021 feierlich eröffnet. Die alte Anlage stammte aus dem Jahr 2008.
Bei der Entwicklung der neuen Anlage waren das Kinder- und Jugendparlament, der Verein "East Sea Skatebording" und Nutzer der bestehen Anlage beteiligt.

Finanziert unter anderem mit Mitteln aus der Städtebauförderung zeigt sich der rund 1.500 m⊃2; große Skatepark in neuer Gestalt. Der Skatepark wurde in Ortbeton modelliert, diese Konstruktionsweise gewährleistet eine besonders hohe Qualität, Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand. Alle neuen Elemente wurden barrierefrei an die bestehende Asphaltdecke angeschlossen, dadurch entsteht ein großzügiger, fließender und abwechslungsreicher Aktionsraum. Die Optimierung der Bestandsgeräte erfolgte durch neue Betonelemente innerhalb der Asphaltdecke.

Wismar - Skatepark Kagenmarkt

(Foto: Pressestelle Hansestadt Wismar)


Highlight der neuen Anlage ist der "Pool". Außerdem gibt es verschiedene Einzelelemente innerhalb der Beton-/Asphaltflächen, wie z.B. Quarter, Banks, Curbs, Flats, Rails, Treppen und Podeste. Jedes Element hat einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, sodass für jede Altersgruppe Angebote geschaffen wurden. Die Anlage ist vielfältig nutzbar (Skateboards, Inliner, Rollschuhe, Scooter, Laufräder, BMX-Bikes, u.a.). Neben neuen Bänken, Papierkörben und Fahrradständern, ist durch den Einbau von spezialisierter Beleuchtungstechnik die Nutzung der Anlage bis in die frühen Abendstunden möglich. Leider werden die Leuchtenköpfe erst Anfang kommender Woche geliefert und angebracht werden. Das bedeutet, dass zur Eröffnung keine Beleuchtung angeschaltet werden kann. Verantwortliche: Planung/Entwurf: Florian Fentzahn, Ingenieurbüro Hadan & Schmidt aus Wismar Ausführungsfirma Skatepark: Anker Rampen Skatepark Construction aus Kiel (in Zusammenarbeit mit Landschafts- Pflegebetrieb LPB aus Wismar) Ausführungsfirma Beleuchtung: ASA-Bau GmbH aus Neubukow Örtl. Bauleitung: Ingenieurbüro Hadan & Schmidt, Hansestadt Wismar.

Kosten:

Gesamtkosten (Baukosten einschl. Baunebenkosten) = rd. 380.000 Euro (inkl. rd. 50.000 Euro nicht förderfähige Kosten)
Fördermittel = 330.000 Euro (1/3 Bund + 1/3 Land + 1/3 Stadt)
Eigenanteil HWI = 1/3 Fördermittel + nicht förderfähige Kosten

= 110.000 Euro + 50.000 Euro
= 160.000 Euro

Wismar - 26.11.2021
Quelle: Pressestelle Hansestadt Wismar