Parkplatzsituation in Wismar im Auge behalten


Laut Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion ist die Anzahl der Fahrzeuge im motorisierten Individualverkehr in der Hansestadt Wismar auf einem neuen Höchststand. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jens-Holger Schneider:

„Selbstverständlich gehört das Parken in den Wirkungskreis der Hansestadt Wismar. Die Antwort der Kleinen Anfrage lässt aber Rückschlüsse auf die Parkplatzsituation zu. Der Kraftfahrzeugbestand an Personenkraftwagen und Krafträder ist seit 2011 kontinuierlich angestiegen. Die Bevölkerungsentwicklung allerdings bleibt seit 2011 relativ konstant.

Die Nachfrage nach Parkplätzen steigt also unabhängig von einer wachsenden Bevölkerungszahl. Das lässt den Schluss zu, dass mehr Wismarer Bürger auf das Auto anstatt auf den öffentlichen Nahverkehr setzen, zumal das Straßennetz im Vergleich auch besser ausgebaut ist. So führen die Bahnstrecken nur in Richtung Bad Kleinen und Rostock.

Somit bleibt das Auto in der Region Wismar das Hauptverkehrsmittel. Nicht nur die Bürgerschaft und die Verwaltung der Stadt Wismar müssen die Fortschreibung des Parkraumkonzepts der Stadt zukünftig im Auge behalten. Dass ausreichend Parkmöglichkeiten für Touristen bereitgestellt werden, muss auch im Interesse der Landesregierung liegen. Das Desinteresse, welches bei der Beantwortung der Kleinen Anfrage offensichtlich wird, ist dabei schlichtweg verantwortungslos.“

Redaktioneller Hinweis:
Anfrage des Abgeordneten Schneider und Antwort der Landesregierung

Schwerin - 06.08.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern