Mobil durch die Stadt


Mit gegenseitiger Rücksichtnahme

Immer mehr Wismarerinnen und Wismarer sowie Gäste unserer Stadt steigen aufs Fahrrad, das E-Bike oder den Elektroroller um. Die Vorteile: keine Parkplatzsuche, ohne Stau am Ziel, flexibel bei der Routenwahl und damit offen für spontane Abstecher ins Eiscafé oder an den Hafen.

Wismar - Dankwartstraße

Wie hier in der Dankwartstraße ist das Fahren für Radfahrer im Gegenverkehr erlaubt. (Foto: Pressestelle Hansestadt Wismar)

Um den Verkehrsraum, der uns allen zur Verfügung steht, optimal zu nutzen, sind beispielsweise der Radverkehr in der Fußgängerzone im Schritttempo erlaubt und Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung befahrbar. Das verkürzt die Wege und funktioniert mit gegenseitiger Rücksichtnahme.

In loser Serie veröffentlichen wir aktuelle Regeln. Heute:

In Gegenrichtung durch die Einbahnstraße – was Radfahrer und Autofahrer wissen müssen Radfahren ist auf einigen Straßen in Wismar auch entgegen der Hauptverkehrsrichtung erlaubt. Die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr reduziert Umwege und damit die Fahrtzeit. Entsprechende Schilder weisen das aus, Schutzstreifen markieren den Raum für den Radverkehr.

Und so klappt's mit dem Miteinander:
- Schutzstreifen dürfen von KfZ nicht überfahren werden, es sei denn, es ist verkehrsbedingt erforderlich und eine Gefährdung des Radverkehrs ausgeschlossen.
- Das Parken auf dem Schutzstreifen ist verboten.
- Für Radfahrende entgegen der Fahrtrichtung gilt an Straßenkreuzungen grundsätzlich die allgemeine Vorfahrtsregel, also "rechts vor links".

Wismar - 01.09.2020
Quelle: Pressestelle Hansestadt Wismar