Fördermittel für neues Löschfahrzeug


Fördermittel für neues Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Klütz

Die Freiwillige Feuerwehr in Klütz (Landkreis Nordwestmecklenburg) braucht als Ersatz für ein Einsatzfahrzeug mit Baujahr 1979 dringend ein neues Löschfahrzeug. Das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Neuanschaffung mit 110.000,00 EUR Fördermitteln als Sonderbedarfszuweisung. Minister Lorenz Caffier übergab heute den Bewilligungsbescheid an den Bürgermeister der Gemeinde Klütz Herrn Guntram Jung. Die Gemeinde rechnet für das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000 mit Kosten in Höhe von insgesamt 330.000,00 EUR. Auch der Landkreis wird sich an der Finanzierung beteiligen.

„Das neue Löschfahrzeug sichert auf modernstem technischen Stand den Brandschutz und die technische Hilfeleistung in der Region. Es wird weit mehr können, als große Mengen Löschwasser zu transportieren. Mit seiner feuerwehrtechnischen Beladung kann es für viele Aufgaben zum Einsatz kommen, egal ob bei Waldbränden, auf der Autobahn, im ländlichen oder städtischen Bereich“, so Innenminister Caffier. Er dankte bei seinem Besuch in Klütz den Feuerwehrfrauen und –männern für ihre ehrenamtliche Arbeit und Einsatzbereitschaft und machte deutlich, wie wichtig eine gute Ausrüstung für die Feuerwehr ist. „So wie ein Arzt seine medizinischen Instrumente braucht, kann die Feuerwehr ohne eine gute Ausrüstung nicht helfen.“

Die Freiwillige Feuerwehr Klütz ist als Stützpunktfeuerwehr eingestuft, es ist nach dem Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern zu erwarten, dass sie zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt wird. Besondere Gefahrenschwerpunkte im Ausrückebereich sind zahlreiche Campingplätze, Großparkplätze und Urlaubsdörfer. Darüber hinaus stellen zahlreiche reetgedeckte Häuser, Guthäuser, das Schloss Bothmer sowie diverse Gewerbeunternehmen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial dar. Die Freiwillige Feuerwehr Klütz erfüllt Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes sowie der technischen Hilfeleistung im eigenen Stadtgebiet und im Landkreis Nordwestmecklenburg.

Schwerin - 22.10.2018
Quelle: Ministerium für Inneres und Europa