Feuchttücher gehören nicht in die Kanalisation


Der EVB teilt mit: Feuchttücher gehören nicht in die Kanalisation


In der Vergangenheit gab es vermehrt Störungen im Kanalnetz weil Gegenstände wie Feuchttücher und Windeln über die Toilette entsorgt werden. Insbesondere ist der Bereich Dargetzow, I. bis III. Wendung betroffen.

Jeder Bürger aus der Hansestadt kann mit dazu beitragen, dass das öffentliche Kanalnetz störungsfrei funktioniert. In die Toiletten gehören nur menschliche Ausscheidungen und Toilettenpapier aus Zellulose, das sich im Abwasser zersetzt. Auf gar keinen Fall gehören Feuchttücher und Windeln, die aus Kunststofffasern bestehen, in die Toilette. Auf Grund der Kunststofffasern reißen sie nicht, lösen sich demzufolge nicht im Abwasser auf und verspinnen sich zu langen Fäden, sogenannten Zöpfen.

In den Pumpwerken angekommen verstopfen sie die Pumpen, da sich die Zöpfe darin verwickeln. Das Pumpwerk stellt auf Grund von Störungen seinen Betrieb ein, das anfallende Abwasser kann nicht mehr weiter gepumpt werden und staut sich im rückwärtigen Kanalsystem auf.

Dieses erfordert von den verantwortlichen Mitarbeitern schnellstmögliches Handeln, damit es nicht zum Austritt von Abwasser kommt und bedeutet für die Stadtentwässerung zusätzlichen Material- und Personalaufwand zum alltäglichen Arbeitsgeschehen. Oft ist es so, dass gerade diese Störungen außerhalb der normalen Arbeitszeit in den Nachtstunden oder an Sonn- und Feiertagen auftreten. Somit tritt natürlich ein Kostenfaktor auf, der sich auf die Höhe der zu zahlenden Gebühren auswirken kann.

Um den Aufwand zur Beseitigung von Verstopfungen im Kanalnetz so gering wie möglich zu halten, werden ausdrücklich alle Bürger der Hansestadt Wismar gebeten, benutzte Feuchttücher sowie Windeln und Hygieneartikel unbedingt im Abfalleimer für den Hausmüll zu entsorgen.

Wismar - 29.05.2018
Quelle: Pressestelle Hansestadt Wismar