FAG-Zahlen für Wismar – Faules Ei zum Osterfest


FAG-Zahlen für Wismar – ein faules Ei zum Osterfest

Am heutigen Gründonnerstag, dem 18. April 2019, hat die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern die Zahlen der aktuellen Fassung des Finanzausgleichgesetzes (FAG) vorgelegt. Für die Hansestadt Wismar ergeben sich aus dem Papier rund 1,84 Millionen Euro weniger an Zuweisungen aus dem FAG von 2020 an im Vergleich zum Jahr 2018. Zudem erhöht sich die Kreisumlage für die Hansestadt Wismar. Sie soll von 2020 an rund 1,9 Millionen Euro an den Landkreis Nordwestmecklenburg mehr zahlen als noch in 2018. Insgesamt ergibt sich daraus für die Hansestadt Wismar eine Verschlechterung in Höhe von rund 3,74 Millionen Euro.

„Das ist völlig inakzeptabel, hier muss nachgebessert werden! Wenn man die Entwicklung einer Stadt hemmen will, dann genau so. Ich erwarte, dass auch die Hansestadt Wismar durch das Finanzausgleichsgesetz mehr Spielraum für dringend benötigte Investitionen erhält, etwa in Schulen und Sport, in die neue Erschießungsstraße zur Werft und in das Großgewerbegebiet Wismar-Kritzow. Denn nur so kann die positive Entwicklung auch weitergehen. Dass wir nun sogar deutlich weniger Geld bekommen sollen, ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Das Ganze noch durch Mondzahlen in der Steuerschätzung zu kaschieren, ist wirklich ein schlechter Scherz. Pünktlich zum Osterfest wurde uns hier ein faules Ei ins Nest gelegt“, so Bürgermeister Thomas Beyer.

FAG für Wismar [81 KB]

Wismar - 18.04.2019
Quelle: Pressestelle Hansestadt Wismar