Das Gesundheitsmobil ist wichtig


In der Ostsee-Zeitung vom 26.10.2018 war die Frage zu lesen, ob das Gesundheitsmobil vor dem Aus stehe, da die Finanzierung nicht gesichert sei. Das Kreistagsmitglied Anett Gruß (CDU) wird mit dem Satz zitiert, dass das Gesundheitsmobil nicht nötig sei, da „[d]iese Art der Gesundheitsvorsorge [...]auch Hausärzte mit ausgebildetem Fachpersonal an[bieten würden]“ Eine solche Behauptung möchte Thomas Beyer, der seinerzeit das Gesundheitsmobil mit initiierte, nicht stehen lassen.

Thomas Beyer: „Einen solchen Satz kann nur sagen, wer sich nicht mit dem Thema auskennt. Die Bedeutung des Gesundheitsmobils ist nicht kleiner geworden, denn die Wege für viele ältere Menschen zum Hausarzt sind auch nicht kürzer geworden. Dieses Fahrzeug wurde 2011 auf Initiative der Hansestadt Wismar von der Christiansen-Stiftung finanziert und ist seitdem im Einsatz. Es gibt den überwiegend älteren Menschen die Möglichkeit, sich über ihre Gesundheit auszutauschen und beraten zu lassen, ohne den oft schwierigen Weg zum Arzt auf sich zu nehmen. Es ist aber auch eine Einrichtung, um Menschen zu helfen, die oft schwer erreichbar sind, etwa Suchtkranke. Diese Einrichtung ist gerade heute wichtig, denn es zeigt, dass wir diese Menschen nicht vergessen.“

Wismar - 26.10.2018
Quelle: Pressestelle Hansestadt Wismar