A20 bei Wismar wird erneuert


Verkehr rollt weitestgehend vierspurig

Einer der ältesten und meist befahrenen Abschnitte der Autobahn 20 wird ab kommender Woche saniert. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten und vor allem die Sommerferien von den Bauarbeiten freizuhalten, wird die Fahrbahndecke auf den 9,6 Kilometern zwischen Autobahnkreuz Wismar und Anschlussstelle (AS) Wismar Mitte in vier Bauabschnitten erneuert.

Bei den ersten beiden Abschnitten wird zunächst die Fahrbahn in Richtung Stettin saniert. Dafür wird ab Mittwoch, 29.08.2018, die Baustellensicherung aufgebaut. In dieser Zeit wird der Verkehr in Richtung Stettin auf einer Spur an der Baustelle vorbeigeführt. Ab Mitte September - sobald die Baustellensicherung steht – wird die Fahrbahn in Richtung Stettin voll gesperrt. Beide Fahrstreifen werden dann auf der anderen Hälfte der A 20 in Richtung Lübeck an der Baustelle vorbeigeführt. Damit wird gewährleistet, dass während der Arbeiten in beide Richtungen je zwei – eingeengte – Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Bis Ende November soll die erste Bauphase in Richtung Stettin abgeschlossen sein. Im Winter können wegen der niedrigen Temperaturen keine Bauarbeiten stattfinden.

Von März bis Juni 2019 nimmt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit dem zweiten Bauabschnitt erneut die Fahrbahn Richtung Stettin in Angriff. Dafür wird diese halbseitig gesperrt und eine zweite Spur über die Gegenfahrbahn geleitet, so dass wiederum zwei Spuren je Richtung zur Verfügung stehen. Nach den Sommerferien, ab September 2019, wird dann die Fahrbahn in Richtung Lübeck in diesem Abschnitt erneuert. Die Arbeiten erfolgen äquivalent zum Vorgehen auf der Gegenfahrbahn in zwei Abschnitten und sollen im Juni 2020 abgeschlossen werden. Es ist somit sichergestellt, dass während der Bauzeit zwei Spuren je Fahrtrichtung nutzbar sind. Lediglich für den Auf- und Abbau der Verkehrssicherung muss die Verkehrsführung aus Sicherheitsgründen kurzzeitig einspurig erfolgen.

Die Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich. Bei Asphaltuntersuchungen wurden starke Schäden festgestellt, die Bitumenschichten weisen Risse auf. Dieser Abschnitt der A20, im Jahr 1997 fertiggestellt, ist einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V mit täglich 35.000 bis 40.000 Fahrzeugen. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von knapp 21 Millionen Euro trägt der Bund. Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Schwerin - 22.08.2018
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung