Wir fordern Modellregionen für MV


Der FDP-Landesvorsitzende René Domke spricht sich für die Schaffung von Modellregionen in Mecklenburg-Vorpommern aus:

FDP - René Domke

(Foto: Privat)

„Was im Saarland möglich ist, sollten wir in MV nicht unversucht lassen. Auch bei uns gibt es Regionen mit niedrigen Inzidenzen und einer guten Kontrolle des Infektionsgeschehens. Zuallererst denke ich hier an Rostock, dass als Modellregion gute Erfahrungen gemacht hat.

Durch die kluge Politik des Oberbürgermeisters und der Disziplin der Einwohner konnten die Inzidenzen niedrig gehalten werden, daher war es möglich, Bürgern noch mehr Rechte zurückzugeben. Für eine Ausweitung dieses Modells fordern wir keine unkontrollierten Öffnungen, sondern einen Ausbau der Teststrategie, sodass negative Schnelltests die Voraussetzung zum Öffnen werden können. Wir fordern, dass Außengastronomien, Sportstätten und Kultureinrichtungen wieder öffnen dürfen. Bei einem Erfolg dieses Konzepts soll es auf weitere Regionen ausgeweitet werden, die nicht als Risikogebiet eingestuft sind.

Um die Eintragung des Virus und möglicher Mutationen zu verhindern, muss an den Grenzübergängen konsequent getestet werden. Die Testzentren an der polnischen Grenze müssen ebenso gut ausgestattet werden, wie ihre Pendants an der französischen Grenze.

Die Lösung für die Pandemie kann nicht in der ständigen Verschärfung von Maßnahmen liegen, sondern muss intelligente Konzepte umfassen, die auch das öffentliche Leben und die Unternehmen im Land schützen. Modellregionen können dabei neben der Rückgabe von Freiheitsrechten auch wertvolle Erkenntnisse für Öffnungsstrategien geben. Es kann nicht unser Ziel sein, die Pandemie im Lockdown auszusitzen, bis auch der Letzte geimpft ist.“

Schwerin - 25.03.2021
Quelle: FDP Mecklenburg-Vorpommern