Transparenz der Finanzierung der Sozialen Arbeit


Ministerin Stefanie Drese (SPD): Prozess für mehr Transparenz in der Finanzierung der Sozialen Arbeit ist eingeleitet

Als wichtigen Zwischenschritt für mehr Transparenz und Information bezeichnet Sozialministerin Stefanie Drese die Unterzeichnung der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ (ITZ) durch die Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege. Alle Landesverbände sind inzwischen der von Transparency International Deutschland e.V. ins Leben gerufenen Initiative beigetreten und von der Organisation bestätigt worden.

„Damit haben die Spitzenverbände die im März mit mir vereinbarte Transparenzinitiative umgesetzt. Das ist ein guter Anfang für den notwendigen Prozess zur Herstellung von mehr Offenheit und Information in der Finanzierung der Sozialen Arbeit“, sagte Drese nach einem Spitzentreffen mit der LIGA in Schwerin.

Wichtig ist nach Ansicht Dreses nun, dass die Landesverbände auch auf ihre regionalen Gliederungen hinwirken, den ITZ-Standard zu erfüllen und geeignete weitere Maßnahmen in Bezug auf eine gute Organisationsführung umzusetzen. „Diese Erwartung habe ich gegenüber den Spitzenverbänden klar zum Ausdruck gebracht“, so Drese.

Weitere Schritte für mehr Transparenz und Steuerung sind nach Angaben von Ministerin Drese in Vorbereitung. So werden mehrere Richtlinien des Sozialministeriums im Bereich der Sozialen Arbeit überarbeitet.

Drese: „Wir planen zudem den Aufbau einer Förder- und Transparenzdatenbank für Empfänger von Zuwendungen im Sozialbereich. Dabei geht es um einheitliche Standards zur Transparenz sowie zu Rechnungslegungs- und Publizitätspflichten gemeinnütziger Organisationen. Hierüber bin ich mit der LIGA ebenso im Gespräch, wie über die mögliche Einführung eines Wohlfahrtsgesetzes.“

Infos zur „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“:
https://www.transparency.de/mitmachen/initiative-transparente-zivilgesellschaft/

Schwerin - 13.09.2018
Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung