Tag der Städtebauförderung


19 Kommunen aus M-V stellen Projekte vor

Zum fünften Mal findet am Sonnabend, 11. Mai 2019, der Tag der Städtebauförderung in Mecklenburg-Vorpommern statt. Anlässlich dieses Tags wird Landesbauminister Christian Pegel an drei Veranstaltungen in Greifswald und Rostock teilnehmen.

Die Sanierung und Entwicklung des denkmalgeschützten ehemaligen Gesellschaftshaus‘ „Zum Greif“ in der Stralsunder Straße 10/11 in Greifswald, kurz „Straze“, ist 2017 – unter Begleitung einer positiven Stellungnahme des Landesbauministeriums – in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen worden. Die daraus resultierende Förderung beträgt, wie beantragt, 600.000 Euro. Mithilfe der Förderung soll die Stralsunder Straße 10/11 denkmalgerecht und barrierefrei saniert werden. Dabei soll das Gebäude zum Zentrum bürgerschaftlichen Engagements durch eine innovative Kombination der Bereiche Soziales, Bildung, Kultur und Wohnen entwickelt werden.

Den Ersatzneubau der Integrierten Gesamtschule „Erwin-Fischer“ in Greifswald unterstützt das Land im Rahmen der „Integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung“ mit Fördermitteln in Höhe von 10,2 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Für die Modernisierung des Sportkomplex‘ an der Walter-Butzek-Straße in Rostock stellt das Infrastrukturministerium rund 2,9 Millionen Euro im Rahmen der Städtebauförderung zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für die drei Vorhaben im Rahmen der Maßnahme – dazu gehören zwei Sporthallensanierungen sowie der Neubau eines Sportplatzes – belaufen sich auf rund 6,2 Millionen Euro.

Insgesamt profitieren die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern seit 1991 erheblich von den verschiedenen Fördermöglichkeiten der Städtebauförderung. Insgesamt sind auf diesem Weg mehr als 2,3 Milliarden Euro in die Sanierung und Entwicklung der Städte im Land geflossen.

Was mit diesem Geld gemacht wurde und wird, zeigen weitere Veranstaltungen zum Tag der Städtebauförderung morgen z.B. in Grabow, Neustrelitz, Pasewalk, Ueckermünde und Waren (Müritz). Die vollständige Übersicht finden Sie auf der offiziellen Internetseite zum Tag der Städtebauförderung unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de.

Hintergrund

Der bundesweit stattfindende Tag der Städtebauförderung findet jährlich seit 2015 statt. Er soll die Bürgerbeteiligung in der Städtebauförderung stärken und einer breiten Öffentlichkeit Informationen zu Aufgaben, Umsetzung und Ergebnissen der Städtebauförderung näher bringen. Die Initiative für den Tag der Städtebauförderung geht auf die Bauministerkonferenz zurück und wird von Bund, Ländern, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt. Bundesweit haben sich 2019 rund 550 Kommunen für den „Tag der Städtebauförderung“ angemeldet. Landesweit beteiligen sich 19 Kommunen.

Schwerin - 09.05.2019
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung


19 Kommunen in M-V begehen Tag der Städtebauförderung 2019

Zum fünften Mal findet heute, 11. Mai 2019, der Tag der Städtebauförderung in Mecklenburg-Vorpommern statt. „Die Städtebauförderung hat das Bild unserer Städte und Gemeinden seit der Wiedervereinigung entscheidend mitgeprägt. Über die Inhalte besteht allerdings immer noch verstärkter Aufklärungsbedarf, insbesondere für die Menschen vor Ort“, sagt Landesbauminister Christian Pegel. Ziel des Aktionstags sei es deshalb, auf das Thema Stadtsanierung als Selbstverwaltungsaufgabe der Kommunen unter Beteiligung zahlreicher Akteure und auf die mit Städtebaufördermitteln unterstützten Maßnahmen in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Bundesweit haben sich in diesem Jahr rund 550 Kommunen für den Tag der Städtebauförderung angemeldet. In M-V beteiligen sich 19 Kommunen. Minister Christian Pegel besuchte anlässlich dieses Tags Veranstaltungen in Greifswald und Rostock. „Die beiden Hansestädte haben in den vergangenen drei Jahrzehnten ihr historisches Erbe intensiv gepflegt und für Einheimische und Gäste herausgeputzt. Das gelang nicht zuletzt durch die Unterstützung der Städtebauförderprogramme von Bund und Land“, so der Minister.

Greifswald erhielt von 1991 bis 2018 Finanzhilfen in Höhe von insgesamt rund 143 Millionen Euro aus den Programmen der Städtebauförderung. Mit den Mitteln konnte historisch bedeutsame Bausubstanz gesichert und grundlegend saniert werden. Baulücken wurden geschlossen, Straßen und Plätze aufgewertet. Insgesamt wurden mehr als 500 Vorhaben gefördert.

Rostock erhielt im gleichen Zeitraum Städtebaufördermittel in Höhe von 262 Millionen Euro. Im Jahr 2018 bewilligte das Land der Hansestadt unter anderem Finanzhilfen in Höhe von 1,5 Millionen Euro für den Ersatzneubau und die Erweiterung des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Dierkow.

„Anhand der Entwicklung von Greifswald und Rostock wird deutlich: Investitionen in unsere Städte und Gemeinden im Rahmen der Städtebauförderung sind Investitionen in unsere Gesellschaft. Von der Erneuerung von Straßen und Wegen über das Anlegen von Parks und Grünflachen bis hin zur Einrichtung von Bürgerzentren oder Sport- und Spielplätzen und dem Bau sowie der Sanierung von Kitas und Schulen – die Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung tragen maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Verankerung der regionalen Identität bei,“ resümiert Christian Pegel.

Hintergrund

Der Tag der Städtebauförderung findet jährlich seit 2015 als bundesweiter Aktionstag statt. Er soll die Bürgerbeteiligung an der Städtebauförderung stärken und einer breiten Öffentlichkeit Informationen zu Aufgaben, Umsetzung und Ergebnissen der Städtebauförderung näher bringen. Die Initiative für den Tag der Städtebauförderung geht auf die Bauministerkonferenz zurück und wird von Bund, Ländern, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt.

Schwerin - 11.05.2019
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung