Schülerbeförderungsausschuss


SPD-Fraktion zur Sitzung des Schülerbeförderungsausschusses am Mittwoch, 31. Januar 2018:


„Das Agieren einiger Mitglieder des Schülerbeförderungsausschusses ist für die SPD-Fraktion schwer nachvollziehbar. Anstatt zunächst eine kleine Lösung anzustreben, die den Missstand behebt, der nach den Sommerferien entstanden ist, soll eine umfassende Satzungsänderung her, die wahrscheinlich neue Hürden aufbaut, anstatt welche abzubauen“, konstatiert Fraktionschef Kerth kopfschüttelnd nach der gestrigen Sitzung, auf der der SPD-Antrag zum vierten Mal auf der Tagesordnung des Ausschusses stand.

Besonders bitter ist, dass die Eltern nunmehr seit einem halben Jahr nicht wissen, woran sie sind, da immer wieder positive hoffnungsvolle Signale von anderen Fraktionen ausgesendet werden, aber sich eben doch nichts tut. Am letzten Tag der Sommerferien 2017, an einem Freitag, erhielten viele Eltern den Bescheid, dass die Schülerbeförderung ihres Kindes zwischen Sassnitz und Bergen mit der Bahn nicht mehr übernommen wird. Der Verkehrsbetrieb des Landkreises hatte die Busstreckenführung der betroffenen Schülerinnen verändert und die Kreisverwaltung änderte flankierend ihre Bescheide, um mehr Schulfahrgäste von der Bahn in die Busse zu lenken.

„Wir sind sicher, dass es eine positive Lösung geben wird. Da die Eltern nun aber wieder die Anträge auf Schülerbeförderung stellen müssen und keine Klarheit haben, hätten wir uns ein entsprechendes zielorientiertes strafferes Handeln gewünscht. Im Januar waren mehr als 50 Personen zu einer öffentlichen Veranstaltung der SPD-Fraktion in Sassnitz erschienen. Die unmittelbaren Eindrücke von Eltern, Schülern und Lehrern, deren Verunsicherung, Frust, Enttäuschung und dem Ringen um die richtige Entscheidung dort erlebt zu haben, treibt uns an, uns unverdrossen weiter einzusetzen. Wir danken Ludwig Wetenkamp von den Grünen und Anja Ratzke aus Bergen, die sich uns am Mittwochabend angeschlossen haben“, so Stefan Kerth, der die SPD im Ausschuss vertritt.

Stralsund - 01.02.2018
Quelle: SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Vorpommern-Rügen