Nothafen Darßer Ort wird wieder ausgebaggert


Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort wird wieder ausgebaggert

Die Fahrrinne zum Nothafen Darßer Ort wird seit Ende vergangener Woche wieder ausgebaggert. Dies ist aufgrund der Strömungsverhältnisse am Darßer Ort in der Regel zweimal im Jahr erforderlich.

Zuletzt wurden im April 2018 ca. 19.000 Kubikmeter Sedimente entnommen. Sie werden bei der anstehenden Maßnahme vollständig in das Hafenbecken eingebracht, das als Kompensation für die Errichtung des Inselhafens in Prerow schrittweise renaturiert werden soll. Dabei bleibt die Nutzbarkeit des Nothafens gemäß seiner Zweckbestimmung erhalten, bis der neue Inselhafen diese Aufgaben vollständig übernommen hat.

„Wir haben zugesichert, dass bis zur Fertigstellung des neuen Hafens der bisherige Nothafen offen bleibt - das ist für die Seenotrettung unverzichtbar. Ich bin froh, dass die Entscheidung für den Bau des neuen Hafens gefallen ist. Mit dessen Inbetriebnahme entfallen die aufwändigen Unterhaltungsmaßnahmen am Darßer Ort“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel.

Wieviel Sand tatsächlich ausgebaggert wird sowie die daraus resultierenden Kosten wird eine abschließende Peilung nach Ende der Maßnahme ergeben. Sie soll spätestens Ende Oktober abgeschlossen sein.

Schwerin - 24.09.2018
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Darßer Ort

Das Baggerschiff "Lea Höj" beim Ausbaggern der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort. Foto: EM


Fahrrinne zum Nothafen Darßer Ort ist wieder freigebaggert

Die Ausbaggerung der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort ist abgeschlossen. Damit ist nun wieder eine ausreichende Wassertiefe für den Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), für Fischerboote sowie die Sportboote, die im Nothafen Schutz suchen, gewährleistet.

Vier Wochen lang hat das Baggerschiff „Lea Höj“ der Deutsch-Dänischen Wasserbau GmbH im Auftrag des Straßenbauamtes Stralsund etwa 20.000 Kubikmeter Sand aufgenommen und zunächst in einem temporären Unterwasser-Sanddepot im Nothafen zwischengelagert. Er soll nach Fertigstellung des Inselhafens Prerow und nach Schließung des Nothafens für die Renaturierung des Hafenbeckens genutzt werden.

Bei der Einrichtung des Depots wurde hinsichtlich Standort und Größe der Platzbedarf der Boote, die die Fahrrinne nutzen, berücksichtigt. „Auch wenn es zunächst etwas enger im Hafen wird, freue ich mich, dass die Nutzung des Nothafens am Darßer Ort bis zur Inbetriebnahme des Inselhafens Prerow sichergestellt ist“, sagt Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Er kündigt zudem an: „Bis zur Inbetriebnahme des Inselhafens wird die Zufahrt zum Nothafen freigehalten. Je nach Witterung und Strömung kann dies, so wie in diesem Jahr, zwei Baggerungen pro Jahr erforderlich machen.“

Die Kosten der jetzt beendeten Maßnahme stehen erst nach erfolgter Schlussrechnung fest.

Schwerin - 24.10.2018
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung


Sand aus Unterwasserdepot dient Renaturierung des Nothafens Darßer Ort


Im Nothafen Darßer Ort wird derzeit ein temporäres Sanddepot unter der Wasseroberfläche angelegt. In den vergangenen vier Wochen sind etwa 20.000 Kubikmeter Sand in den Nothafen verbracht worden. Der Sand stammt aus der Unterhaltungsbaggerungen der Zufahrt zum Nothafen, die von den Baggerschiffen der Deutsch-Dänischen Wasserbau GmbH durchgeführt wurde. Auch das Material künftiger Arbeiten soll teilweise in den Hafen verbracht werden. „Der ausgebaggerte Sand wird im Nothafen zwischengelagert. Er wird nach der Fertigstellung des neuen Inselhafens Prerow an Ort und Stelle für die Renaturierung des Ottosees, in dem sich heute der Nothafen befindet, wiederverwendet“, erklärt Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Der Ottosee – ein vormals natürlicher Strandsee – war in den 1960er-Jahren durch Vertiefung und Herstellung einer künstlichen Zufahrt zum Militärhafen umgebaut worden. Seit 1990 fungiert er als Nothafen, von dem aus auch der Seenotrettungskreuzer „Theo Fischer“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) seine Einsätze startet. Der Nothafen, dessen Einfahrt in den zurückliegenden Jahren nach Versandung immer wieder ausgebaggert werden musste, wird mit Inbetriebnahme des Inselhafens Prerow 2021 geschlossen und renaturiert werden – auch, um die Kernzone des Nationalparks künftig nutzungsfrei zu halten.

„Ziel der Renaturierung ist die Wiederherstellung der vormals natürlichen Wassertiefe von 1,50 bis 2 Meter“, berichtet der Minister. Der im Unterwasserdepot zwischengelagerte Sand wird nach Schließung des Nothafens im gesamten Ottosee verteilt. „Mit der angestrebten Wassertiefe kann sich der Ottosee langfristig auf natürliche Weise als Strandsee weiterentwickeln“, so Backhaus weiter.

Nach der aktuellen, vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung beauftragten und vor wenigen Tagen abgeschlossenen Ausbaggerung verfügt die Zufahrt in den Nothafen für die Fahrzeuge der DGzRS, der Fischer und für schutzsuchende Boote wieder über ausreichende Tiefe. Die Lagerung des Sandes im Nothafen ist das Ergebnis langfristiger Überlegungen. Die Zwischenlagerung an Land sei aus technischen Gründen nicht zielführend, so der Minister.

Schwerin - 24.10.2018
Quelle: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt