Negast: Touristische Informationsstelle


Touristische Informationsstelle soll in Negast entstehen

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU): Zentrale Anlaufstelle für Gäste der Region wird geschaffen

Die Gemeinde Steinhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) plant im Ortsteil Negast den Bau einer Tourismus-Informationsstelle. „Negast liegt inmitten idyllischer Natur - im Südosten das Naturschutzgebiet ´Krummenhagener See´ und im Nordwesten das Naturschutzgebiet ´Borgwallsee´. Nun soll eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden, um den Gästen umfangreiche Informationen zur Region zu geben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Tourist-Information direkt am Radweg Hamburg-Rügen geplant

Vorgesehen ist, ein Holzhaus mit Ausstellungsraum und öffentlicher Toilette zu errichten. Zudem sollen eine Aussichtsplattform mit Überdachung und behindertengerechter Zuwegung entstehen. Die touristische Informationsstelle soll direkt am Radweg Hamburg-Rügen platziert werden, der eine Gesamtlänge von 525 Kilometern vorweist und unter anderem über Schwerin, Güstrow sowie Stralsund bis nach Sassnitz führt. In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen. „Die Region wird von den Gästen unseres Landes gern besucht. Mit der Errichtung einer Informationsstelle wird die Gegend touristisch weiter aufgewertet“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für die Errichtung der Tourist-Informationsstelle betragen rund 452.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium plant eine Unterstützung des Vorhabens aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 407.000 Euro. Wirtschaftsminister Glawe übergab am Sonnabend vor Ort die Zusicherung für einen Fördermittelbescheid.

Schwerin - 18.05.2019
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit