Grüne nominieren Kandidat für Landratswahl


Ludwig Wetenkamp muss Landratskandidatur aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen

Bündnis 90/Die Grünen nominieren Unternehmer Dirk Niehaus

Der bisherige Landratskandidat von Bündnis 90/Die Grünen, Prof. Dr. Ludwig Wetenkamp hat seine Kandidatur zurückgezogen. Wie der Vorsitzende des GRÜNEN Kreisverbandes Vorpommern-Rügen, Jürgen Suhr, mitteilte, erfolgte dies aus gesundheitlichen Gründen: „Ich bedaure diese Entscheidung außerordentlich, aber die Gesundheit hat absoluten Vorrang. Insofern haben sowohl der Kreisvorstand als auch die Kreismitgliederversammlung die Entscheidung uneingeschränkt akzeptiert. Wir wünschen schnelle und umfassende Genesung und hoffen sehr, dass Ludwig Wetenkamp die Arbeit im Kreistag Vorpommern bald wieder aufnehmen kann“.

Grüne - Dirk Niehaus

(Foto: Privat)

Der GRÜNE Kreisvorstand hat umgehend über die Konsequenzen beraten und wird in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Dienstag, den 6. März, die Nominierung von Dirk Niehaus vorschlagen. „Das Votum des Kreisvorstands für diese Nominierung war einstimmig“, sagte Suhr: „Dirk Niehaus nimmt als Mitglied des Umweltausschusses im Kreistag Vorpommern-Rügen wie auch als Mitglied im GRÜNEN Kreisvorstand wichtige Funktionen wahr. Als Unternehmer bringt er seine praktische Erfahrung auch in politische Entscheidungen ein und ist insofern auch für die Wirtschaft ein kompetenter Ansprechpartner.“

Dirk Niehaus ist 57 Jahre alt, verheiratet, hat 4 Kinder und ist seit 1992 Inhaber einer GmbH, deren Schwerpunkte die Forschung und Entwicklung ökologischer Baustoffe und die Steuerung regenerativer Energiesysteme sind. Im Ehrenamt engagierte sich Dirk Niehaus u.a. als Geschäftsführer einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

Dirk Niehaus hat sich die Umsetzung und Unterstützung von Konzepten wie z.B. die Elektromobilität im ÖPNV, touristische E- Mobilitätskonzepte oder die Ausweitung regenerativer Energietechniken für Schulen und andere kommunale Gebäude auf die GRÜNEN Fahnen geschrieben. „Es ist möglich, ein deutlich umfassenderes wirtschaftliches Potential für die Region zu generieren, Unternehmensansiedlungen im Bereich „green economy“ zu fördern und damit neue Arbeits- und Bildungsangebote in der Region zu schaffen“, so Dirk Niehaus.

Stralsund - 27.02.2018
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Vorpommern-Rügen

 


GRÜNE nominieren Ludwig Wetenkamp einstimmig zum Landratskandidaten

Die Kreismitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Vorpommern-Rügen hat am 11. Januar 2018 Prof. Dr. Ludwig Wetenkamp einstimmig zum Landratskandidaten nominiert. Der 58jährige Hochschullehrer ist beruflich in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik seit 1994 an der Hochschule Stralsund tätig, ist verheiratet und hat 5 Kinder.

Ludwig Wetenkamp ist als Parteiloser seit 2014 für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mitglied im Kreistag Vorpommern-Rügen und seit Ende 2017 dort auch als Fraktionsvorsitzender engagiert. Seit 1999 ist Prof. Wetenkamp Mitglied im Gemeinderat Steinhagen, seit 2016 im Amt des Fraktionsvorsitzenden des Bürgerrates.


Ludwig Wetenkamp stellt seine Programmatik vor allem auf die GRÜNEN Kernthemen ab: „Die Kommunalpolitik und vor allem die Handlungsoptionen eines Landrats sind pragmatisch und sachorientiert. Es ist möglich ganz konkret für den Klimaschutz etwas zu tun, etwa indem man öffentliche Gebäude energetisch saniert, den Fuhrpark so weit wie möglich auf E-Mobilität umstellt, Bus und Bahn ausbaut und optimiert, vor allem aber auf die erneuerbaren Energien setzt. Ein Landrat kann aber auch ganz pragmatisch etwas für den Naturschutz tun und beispielsweise darüber die Planung beeinflussen, dass keine weiteren Ferienhaussiedlungen in Landschafts- und Naturschutzgebieten gebaut werden. Umwelt- und Naturschutz ist ein hohes Gut, dass es in ganz konservativem Sinne zu bewahren gilt. Dafür möchte ich mich engagiert einsetzen.“

Als langjähriges Mitglied des Bürgerrates Steinhagen betont Ludwig Wetenkamp Bürgernähe und Transparenz zu Entscheidungen der Verwaltung: „Bürgernähe ist keine Pseudoveranstaltung. Viele Bürgerinnen und Bürger sind zu Recht unzufrieden und fordern mehr demokratische Mitbestimmung ein. Das gilt für die Planungen in Lohme ebenso wie für die in Göhren geplanten Vorhaben, das gilt für die Schülerbeförderung wie auch für das Theater. Ich möchte gerne Anwalt für die Bürgerinnen und Bürger sein, die sich engagieren und auseinandersetzen. Da ist Zuhören können sicher wichtiger als nur zu argumentieren.“

Trotz der Betonung auf die GRÜNEN Kernthemen sieht Ludwig Wetenkamp keinen Widerspruch zwischen Wirtschaft und Naturschutz: „Mit GRÜNEN Ideen schwarze Zahlen schreiben. Ich bin überzeugt, dass das möglich ist, hier nur ein Beispiel: Das Radwegenetz auf Rügen ist deutlich verbesserungsfähig. Hierfür will ich mich engagiert einsetzen und ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Radwegeausbau auch touristisch attraktiver werden. Das nutzt der Umwelt, das nutzt der Gesundheit und das nutzt der Tourismuswirtschaft. Für Ökologie und Ökonomie ist das eine Win-Win-Situation.“

Stralsund - 12.01.2018
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Vorpommern-Rügen