Deutsch-Polnischen Medientage


Mecklenburg-Vorpommern ist Gastgeber der Deutsch-Polnischen Medientage

Am 6. und 7. Juni finden auf dem Gelände der Hochschule Stralsund die Deutsch-Polnischen Medientage statt. Die Medientage werden im jährlichen Wechsel in Deutschland und Polen ausgerichtet. Neben Mecklenburg-Vorpommern sind die Bundesländer Brandenburg und Sachsen, sowie die Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien Partner bei der Ausrichtung dieser Veranstaltung. Mecklenburg-Vorpommern ist nach 2012 zum zweiten Mal Gastgeber der Veranstaltung.

Die Medientage bieten Journalisten und Medienexperten aus beiden Ländern eine professionelle Plattform zum gegenseitigen Austausch über aktuelle und grundsätzliche Fragen der Berichterstattung. Etwa 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Medien, Politik und der Grenzregionen werden erwartet. In diesem Jahr stehen die Medientage unter dem Motto: „Ist es Zeit, Europa neu zu denken? Europäische Politik oder Europa der Nationen?“ In insgesamt sechs Workshops haben die Teilnehmer die Möglichkeit, über Herausforderungen in der aktuellen Medienlandschaft auf beiden Seiten der Grenze zu diskutieren. Informationen über das vollständige Programm erhalten Interessierte über www.medientage.org oder www.sdpz.org.

Der feierliche Höhepunkt der Medientage ist die 21. Verleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises im Remter des Stralsunder Katharinenklosters am 6. Juni, 18.30 Uhr. Auf der Festveranstaltung wird die Ministerpräsidentin des Landes Manuela Schwesig die Festrede halten. In fünf Kategorien wurden insgesamt 114 Beiträge eingereicht. Erstmalig in diesem Jahr wurde neben den Kategorien Print, Hörfunk, TV und Journalismus in der Grenzregion, die Kategorie Multimedia/Online ausgelobt. Eine unabhängige Jury aus Vertretern aller beteiligten Partner wählte die besten Beiträge aus. Die Preise wurden von den Bundesländern und Wojewodschaften sowie von der Robert Bosch Stiftung, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gestiftet. Die Preise prämieren die besten Beiträge, die über das jeweilige Nachbarland fair und offen berichten. Die eingereichten Beiträge sollen das Wissen von Deutschen und Polen übereinander und das Verständnis für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft verbessern. Mehr über das Alltagsleben der Nachbarn zu erfahren, ist ebenso ein wichtiges Anliegen der eingereichten Arbeiten wie die Auseinandersetzung mit der deutsch-polnischen Geschichte.

Schwerin - 31.05.2018
Quelle: Staatskanzlei