Aktueller Stand Wasserwanderrastplatz Ostmole


Lange geplant, lange in der Vorbereitung: der Wasserwanderrastplatz Ostmole auf der Insel Dänholm. Nach Bauablaufplan - und so auch in der Öffentlichkeit bisher bekannt- war die Fertigstellung des Wasserwanderrastplatzes für den Juli dieses Jahres vorgesehen..
Jetzt steht fest: Dieser Termin kann aufgrund unvorhergesehener Hindernisse bei der Kampfmittelberäumung des Baufeldes nicht mehr erreicht werden.

Mehrere Ursachen haben dabei zur jetzt notwendigen Terminkorrektur geführt:

Aufgrund von Hochwasser und Sturm mussten die Arbeiten im Oktober und November zeitweise eingestellt werden.
Bei der Wrackbergung gab es unvorhersehbare Schwierigkeiten mit der Größe der zu bergenden Wracks und Hindernisse. Die Bergung hat ganze 24 Tage gedauert, fünf Tage waren hierfür eingeplant.

Stralsund - Ostmole

Die Baustelle Wasserwanderrastplatz Ostmole zwischen Stralsund und der Insel Dänholm Ende Oktober letzten Jahres (Foto: Pressestelle Hansestadt Stralsund)


Derzeit laufen die Arbeiten zur Bergung der Sinkstücke. Sinkstücke dienen der Befestigung des Meeresbodens zwischen den Spundwandkästen. Anstelle von sogenannten Wasserbausteinen werden die Sinkstücke allerdings von Schlick und Betonbruch bedeckt. Dies war im Vorfeld nicht bekannt und führt nun zu einer aufwändigeren Entsorgung.

Aufgrund dieser Verzögerung ist eine Nutzung der Steganlage in der Saison 2018 nicht mehr möglich. Die Fertigstellung aller noch offenen Bauleistungen ist nun für Dezember 2018 vorgesehen.

Alle Beteiligten haben versichert - solange keine Bombenfunde festgestellt werden - das Baufeld bis zum Frühjahr so herzurichten, dass das Kranen an zwei Wochenenden für das Wassersportzentrum ermöglicht wird. Das heißt, an zwei Wochenenden im Frühjahr können die Boote zu Wasser gelassen werden.

Stralsund - 19.01.2018
Quelle: Pressestelle Hansestadt Stralsund


Aktueller Stand der Bauarbeiten plus Termine für Bootsführer


Die Kampfmittelräumfirma hat die Bergung der sogenannten "Sinkstücke" abgeschlossen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die geplanten Rammarbeiten ab Ende Mai. Jetzt begannen vorbereitende Arbeiten für die Bohrlochsondierungen, eine erste Probebohrung ist erfolgreich abgeschlossen worden. Der Abschluss der Bohrlochsondierungen bis Mitte des nächsten Monats ist Voraussetzung für die Durchführung der geplanten Rammarbeiten ab Ende Mai.

Stralsund - Ostmole

Rechts die Plattform mit der Technik zur Bohrlochsondierung (Foto: Pressestelle Hansestadt Stralsund)


Wie läuft eine Bohrlochsondierung praktisch ab?
In den Rammachsen für die Spundwandkästen und Pfähle werden Bohrlöcher über Spüllanzen hergestellt. Das Rohrmaterial der Spüllanze besteht aus Aluminium, die Länge beträgt 12 m und der Rohrdurchmesser beträgt 120 mm. In einem innenliegenden weiteren Rohr wird ein Magnetometer bis ans Rohrende hinuntergelassen und langsam nach oben gezogen. Dabei wird das Magnetfeld aufgezeichnet und ausgewertet. Werden keine Anomalien festgestellt, kann davon ausgegangen werden, dass sich keine Granaten oder Bomben im untersuchten Areal befinden.

Können die Boote auf der Insel Dänholm trotzdem zu Wasser gelassen werden?
Ja! Neben den wochentags laufenden Bohrlochsondierungen konzentrieren sich im Wassersportzentrum (WSZ) die Arbeiten derzeit an den Wochenenden auf das sogenannte Kranen der Boote, bei dem die Boote zu Wasser gelassen werden.

Stralsund - Ostmole

Ganz rechts der Kran zum "Kranen", also ins Wasser heben der Boote, links daneben die Plattform mit der Technik zur Bohrlochsondierung (Foto: Pressestelle Hansestadt Stralsund)


In Absprache mit den Baufirmen und dem Vorstand des Wassersportzentrums wurde vereinbart, dass an folgenden Tagen Kranungen durchgeführt werden (am letzten Wochenende waren bereits die ersten beiden Termine):


Listen für das Kranen liegen beim Hafenmeister auf der Insel Dänholm aus, die Anmeldungen sollten recht bald erfolgen.