Staatliche Aufgaben nicht auf Ehrenamt abschieben!


Zur heutigen Landespressekonferenz „Werbung und Würdigung – Start für EhrenamtMessen in Mecklenburg-Vorpommern erklärt Thomas de Jesus Fernandes, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

AfD - Thomas de Jesus Fernandez

(Foto: Privat)

„Das Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Den Bürgern kann man nicht genug für ihr Engagement danken und die öffentliche Anerkennung und Würdigung ihrer freiwilligen Leistungen haben sie mehr als verdient. Versicherungen oder Fahrtkostenrückerstattungen etwa könnten Ausdruck einer solchen Wertschätzung sein.

Allerdings darf die Förderung und Bewerbung des Ehrenamtes nicht dazu führen, dass staatliche Verantwortung, wie z.B. im Bereich der Erziehung oder Pflege, auf Ehrenamtler abgeschoben wird. Es kann nicht sein, dass engagierte Bürger Aufgaben übernehmen, die sich von einem normalen Beruf kaum mehr unterscheiden.

Wer für das Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern wirklich Anreize schaffen will, der darf es nicht seines ursprünglichen Sinnes berauben: Es ist eine gesellschaftliche Ehre, anderen Bürgern zu helfen. Wer das Ehrenamt bezahlen will oder gar mit einer Besserstellung lockt, entwertet es.“

Schwerin - 13.02.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern