Zur Debatte um die Nordumgehung Schwerin


Jutta Wegner, verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV, bremst den Optimismus der Befürwortenden der Schweriner Nordumfahrung. Wie den Medien zu entnehmen war, sei aus dem FDP-geführten Bundesverkehrsministerium ein positives Signal für das 80 Millionen Euro teure Bauvorhaben gegeben worden. Dazu Jutta Wegner:

Die Grünen - Jutta Wegner

(Foto: Privat)

„Der Bau einer Umgehungsstraße ist Ergebnis eines politischen Prozesses und eines ordentlichen Genehmigungsverfahrens. Für letzteres gilt: Solange es keinen amtlich bestätigten Planfeststellungsbeschluss gibt, rührt sich für den Straßenbau keine Schaufel. Wir werden uns im Bund und im Land weiter für eine Neubewertung der umwelt- und klimaschädlichsten Bauvorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan in Mecklenburg-Vorpommern einsetzen. Die geplante Nordumfahrung in Schwerin gehört eindeutig dazu.“

Durch den Bau der Trasse würden unnötig riesige Flächen an teils ökologisch sensiblen Stellen versiegelt werden. Zudem bedeute der Straßenbau die Zunahme klimaschädlicher Emissionen und das Ausbremsen der Verkehrswende. Das müsse verhindert werden, so Wegner.

Schwerin - 13.01.2022
Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Mecklenburg Vorpommern