Sanierung der Erich-Weinert-Schule


Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übergibt Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Erich-Weinert-Schule

Die Schweriner Regionale Schule Erich Weinert wird umfassend saniert und erweitert. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat dafür heute einen Zuwendungsbescheid über rund acht Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln übergeben.

„Die Gesamtausgaben von mehr als 11,7 Millionen Euro sind hier an der Schule gut angelegt für die Zukunft der Kinder. Die umfassende Sanierung wird nicht nur das äußerliche Erscheinungsbild in der Paulsstadt, sondern auch die Arbeits- und Unterrichtsbedingungen verbessern“, betonte die Ministerpräsidentin bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Ein Schlüssel dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern weiter wachse und die Lebensqualität steige, „ist die Bildung. Das sehen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern genauso. Für 83 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land sind gute Schulen eine sehr wichtige landespolitische Aufgabe. Wir haben schon viel getan“, sagte Schwesig. Stichworte dafür seien selbstständige Schule, mehr individuelle Förderung, mehr Ganztagsschulen, Junglehrerprogramm oder Verbeamtung.

Schwesig: „Auf diesem Weg soll es weitergehen, damit alle Kinder in unserem Land von Anfang an gute Chancen haben. Deshalb führen wir mit dem neuen Haushalt das 50-Millione-Euro-Paket für die Schulen fort, setzen uns für den Ausbau der Ganztagsschulen für 10 000 Schülerinnen und Schüler in dieser Wahlperiode ein und haben ein Sonderprogramm für den Schulbau mit insgesamt 110 Millionen Euro aufgelegt. Und über bestehende Programme investieren wir bis 2021 weitere 165 Millionen Euro in moderne Schulgebäude. Mit 275 Millionen Euro können wir an unseren Schulen viel bewegen.“

Schwerin - 05.01.2018
Quelle: Staatskanzlei / Ministerpräsidentin


Stadt saniert denkmalgeschützte Erich-Weinert-Schule

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig übergibt Förderbescheid

Die Landeshauptstadt setzt auch in diesem Jahr die Sanierung ihrer Schulen fort – heute übergibt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei einem Schulbesuch den Förderbescheid in Höhe von 7,9 Millionen Euro für die Sanierung der denkmalgeschützten Erich-Weinert-Schule. Die einzige weiterführende Regionale Schule in der Schweriner Innenstadt soll mit Hilfe der Städtebaufördermittel saniert und erweitert werden. An der offenen Ganztagsschule werden derzeit 500 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 von 36 Lehrkräften unterrichtet.

„Schwerin ist beim Ausbau seiner Bildungsinfrastruktur gut vorangekommen. Jetzt nehmen wir die weiterführenden Schulen in der Innenstadt und der Weststadt in Angriff, denn wir wollen gut gerüstet sein, wenn die wachsenden Schülerzahlen aus den Grundschulen in die Regionalschulen wechseln“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier.

Mit den Baumaßnahmen sollen auch die räumlichen Probleme der Schule gelöst und der Brandschutz verbessert werden. Geplant ist, das denkmalgeschützte Gebäude in exponierter Lage um eine Mensa für die Essensversorgung zu erweitern, die zugleich als Aula für schulische Veranstaltungen genutzt werden kann.

Die Schule selbst wird energetisch saniert, die Elektro- und Sanitärinstallationen erneuert und gravierende konstruktive Mängel des Gebäudes beseitigt. Die Regionalschule wird technisch aufgerüstet, mit digitalen Tafeln und hochmodernen Fachkabinetten ausgestattet. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung entstehen zusätzliche Räume für schulische Zwecke wie die Schulsozialarbeit. Auch die Außenanlagen werden umgestaltet und Sportanlagen für Kugelstoßen, Weitsprung, Laufsportarten angelegt. Die Baumaßnahmen in Regie des zentralen Gebäudemanagements der Landeshauptstadt werden insgesamt rund 12 Millionen Euro kosten und zwei Jahre dauern. Baubeginn ist noch in diesem Jahr. Nach den Sommerferien werden die Schülerinnen und Schüler der Erich-Weinert-Schule für die Dauer der Bauarbeiten in die ehemalige Siemensschule in der Ratzeburger Straße umziehen.

Schwerin - 05.01.2018
Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Schwerin