Richtfest bei der Ypsomed AG in Schwerin


Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph: Mehr High-Tech-Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern werden in der ganzen Welt vertreten sein – Werbung für Mecklenburg-Vorpommern als attraktiver Wirtschaftsstandort

Am Donnerstag ist im Industriepark Schwerin das Richtfest für das neue Produktionswerk des Medizintechnikunternehmens Ypsomed AG begangen worden. Am Standort sollen künftig Bauteile für Pens, Autoinjektoren und Pumpensysteme zur Verabreichung von flüssigen Medikamenten produziert und mit Zulieferteilen zu fertigen Endprodukten montiert werden. „Die Ypsomed AG ist ein innovatives, weltweit agierendes Unternehmen, das sich jetzt bei uns ansiedelt und dadurch 119 neue Arbeitsplätze schafft. So werden künftig mehr High-Tech-Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern in der ganzen Welt vertreten sein und für unser Land als attraktiver Wirtschaftsstandort werben. Unser Ziel ist es, dass sich weitere Unternehmen für eine Investition bei uns interessieren und so die Wirtschaftskraft im Land stärken“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Standortvorteile Mecklenburg-Vorpommerns haben überzeugt - Produktionsstart im Sommer 2019 geplant

Im Industriepark Schwerin entsteht derzeit ein Produktions- und Verwaltungsgebäude mit einer Brutto-Grundfläche von rund 19.000 Quadratmetern. Gebäudebestandteile werden eine eingeschossige Produktionsfläche inklusive eines Reinraumes sein, Lagerflächen, Werkzeuglager, ein zweigeschossiger Verwaltungsbereich mit Büros, Sitzungsräumen und Auditorium, Kantine, Technik- und Sanitärräumen. Weitere Investitionen betreffen die Außenanlagen mit Parkplätzen und Laderampen. Nach Unternehmensangaben soll die Produktion im Sommer 2019 beginnen. „Die Standortvorteile der Region haben die Ypsomed AG überzeugt, neben ihren Produktionsstätten in der Schweiz und in Tschechien auch in Mecklenburg-Vorpommern ein Werk zu bauen. Hier bietet sich dem Medizintechnikunternehmen ein modernes Industriegebiet mit gut ausgebauter Infrastruktur, einer verkehrsgünstigen Lage und vor allem qualifizierten Arbeitskräften. Wir werden weiter die Ansiedlung neuer und die Erweiterung bestehender Unternehmen im Land unterstützen“, sagte Rudolph.

Unternehmen investieren: Mehr als 8.400 neue Arbeitsplätze im Land seit 2011 entstanden – knapp 34.000 Jobs gesichert

Seit dem Jahr 2011 hat das Wirtschaftsministerium für 991 neue Investitionsvorhaben im Land Mecklenburg-Vorpommern Investitionszuschüsse in Höhe von rund 578 Millionen Euro bezogen auf ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 2,73 Milliarden Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ausgereicht. Mit den Vorhaben im Rahmen der einzelbetrieblichen Förderung sind rund 8.414 neue Arbeitsplätze entstanden und 33.909 Arbeitsplätze gesichert. „Entscheidend für die Gewinnung von Investoren ist das stete Werben für unser Land. Wir sollten noch stärker die attraktiven Bedingungen für ein Arbeiten und Leben in Mecklenburg-Vorpommern verdeutlichen. Ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche Standortwerbung ist der Industriepark Schwerin“, sagte Rudolph.

Informationen zum Industriepark Schwerin - mehr als 1.000 Arbeitsplätze im Gewerbegebiet

Mit einer Gesamtgröße von 350 Hektar bietet der Industriepark Schwerin das größte zusammenhängende Industrieflächenpotential in der Region. Neben Ypsomed produzieren unter anderem am Standort: Nestlé Deutschland AG (Produktion von Nescafé Dolce Gusto Kaffeekapseln), FlammAerotec GmbH & Co KG (Produktion von verschiedenen Komponenten/Zulieferteilen unter anderem für die Airbus-Produktion), PTS-Precision GmbH (Produktion von hochpräzisen CNC-Langdrehteilen mit einem Durchmesser bis zu 32 Millimeter für die Automobil- und Elektroindustrie), United Caps (Produktion von Kunststoffverschlüssen vor allem für Flaschen und Kartons der Lebensmittelbranche), FVH Folienveredelung Hamburg (Recycling von Folien aller Art zu hochwertigem Kunststoffgranulat), die ZIM Flugsitz GmbH sowie die BvS Systemtechnik GmbH. Mittlerweile sind mehr als 1.000 Arbeitsplätze im Gewerbegebiet entstanden.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Gesamtinvestitionsvolumen der Ypsomed AG in Schwerin beträgt 81,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Errichtungsvorhaben mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 9,75 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Informationen zur Ypsomed AG

Die Ypsomed entwickelt und produziert Injektions- und Infusionssysteme für die Selbstmedikation. Sie hat ihren Hauptsitz in Burgdorf (Schweiz) und beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeitende.

Die Unternehmensansiedlung wurde begleitet durch die Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in Mecklenburg-Vorpommern. Aufgabe der Gesellschaft ist die Unterstützung von Unternehmen, die im Land investieren und expandieren wollen.

Schwerin - 28.06.2018
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Schwerin - Ypsomed

Tony Ackermann (Projektleiter Ypsomed), Simon Michel (CEO Ypsomed), Karsten Kreibig (IE-Group) und Christian Schmutzler (Bauleiter IE-Group) (v. l.) Foto: Landeshauptstadt Schwerin/Kathrin Hoffmann


Richtfest bei der Ypsomed AG im Industriepark Schwerin

High-Tech-Produkte für Diabetiker aus Schwerin

Mit Bauarbeitern und Gästen wurde am 28. Juni 2018 Richtfest für das neue Produktionswerk des Schweizer Medizintechnikunternehmens Ypsomed AG im Industriepark Schwerin gefeiert. Am Standort sollen künftig Bauteile für Pens, Autoinjektoren und Pumpensysteme für Diabetiker hergestellt und montiert werden. Die Ypsomed AG ist ein innovatives, weltweit agierendes Unternehmen. Bernd Nottebaum, Wirtschaftsdezernent der Stadt: „Wir sind sehr stolz, dass sich Ypsomed für den Industriepark Schwerin, als weiteren Standort für das Unternehmen entschieden hat.“

Bis zum Richtfest wurden 2.500 Pläne erstellt, die gut zwei Fußballfelder füllen würden und 100.000 Kubikmeter Boden bewegt. Zehntausende Tonnen Beton wurden bisher verarbeitet und 1.000 Fertigteile für die neue Produktionshalle montiert. „Ypsomed steht für Präzision, Qualität und Sorgfalt“, erklärte Simon Michel, CEO von Ypsomed. Der weltweit tätige Schweizer Medizintechnikhersteller erweitert mit der Produktion in Schwerin seine Kapazitäten.

Im Juni 2019 soll die Produktion mit 30 Mitarbeitern starten und schrittweise in den Jahren auf 150 neue Arbeitsplätze gesteigert werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen der Ypsomed AG in Schwerin beträgt 81,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Errichtungsvorhaben mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 9,75 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Produktionsstart im Sommer 2019

Im Industriepark Schwerin entsteht derzeit ein Produktions- und Verwaltungsgebäude mit einer Brutto-Grundfläche von rund 19.000 Quadratmetern. Gebäudebestandteile werden eine eingeschossige Produktionsfläche inklusive eines Reinraumes sein, Lagerflächen, Werkzeuglager, ein zweigeschossiger Verwaltungsbereich mit Büros, Sitzungsräumen und Auditorium, Kantine, Technik- und Sanitärräumen. Weitere Investitionen betreffen die Außenanlagen mit Parkplätzen und Laderampen. Nach Unternehmensangaben soll die Produktion im Sommer 2019 beginnen.

Die Ypsomed entwickelt und produziert Injektions- und Infusionssysteme für die Selbstmedikation. Sie hat ihren Hauptsitz in Burgdorf (Schweiz) und beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeitende.

Guter Branchenmix im Industriepark Schwerin

Mit einer Gesamtgröße von 350 Hektar bietet der Industriepark Schwerin das größte zusammenhängende Industrieflächenpotential in der Region. Neben Ypsomed produzieren unter anderem am Standort: Nestlé Deutschland AG (Produktion von Nescafé Dolce Gusto Kaffeekapseln), FlammAerotec GmbH (Produktion von verschiedenen Komponenten/Zulieferteilen unter anderem für die Airbus-Produktion), PTS-Precision GmbH (Produktion von hochpräzisen CNC-Langdrehteilen mit einem Durchmesser bis zu 38 Millimeter für die Automobil- und Elektroindustrie), United Caps Schwerin GmbH (Produktion von Kunststoffverschlüssen vor allem für Flaschen und Kartons der Lebensmittelbranche), FVH Folienveredelung Hamburg (Recycling von Folien aller Art zu hochwertigem Kunststoffgranulat), die ZIM Flugsitz GmbH sowie die BVS Systemtechnik GmbH. Mittlerweile sind mehr als 1.000 Arbeitsplätze im Gewerbegebiet entstanden.

Schwerin - 29.06.2018
Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Schwerin