MV hat Landesbischof Ulrich viel zu verdanken


Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU), zuständig auch für Kirchenangelegenheiten, dankt dem Landesbischof zur Verabschiedungsfeier: „M-V rückte ins Bewusstsein“

„Die Nordkirche verabschiedet heute einen engagierten Mann an ihrer Spitze. Gerhard Ulrich war es, der vor sechs Jahren seinen Bischofssitz nach Schwerin geholt und dem Land eine große Ehre erwiesen hat. Der Dom als Ort seiner Predigt ist ein Symbol der Tausendjährigen Geschichte Mecklenburgs. Mecklenburg-Vorpommern ist somit auch in kirchlicher Hinsicht bundesweit wahrgenommen worden und rückte ins Bewusstsein des kirchlichen Lebens“, sagte Justizministerin Hoffmeister zur Verabschiedungsfeier des Landesbischofs in Schwerin. Die Ministerin ist auch zuständig für Kirchenangelegenheiten.

„Bischof Ulrich war der erste Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Sein Wirken für die Ökumene war dankenswert. Ihm lag der Halt der Menschen im Glauben sehr am Herzen. Das war bei allen seinen Auftritten zu spüren. Bischof Ulrich hat sich auch den Menschen hinter verschlossenen Türen gewidmet. Er war mehr als einmal zu Gast in Justizvollzugsanstalten des Landes. Mit ihm weihten wir die Kapelle in der JVA Waldeck ein. Im Jugendvollzug Neustrelitz führte er viele Gespräche mit jungen Straftätern, denen der Glaube einen Weg zurück in ein straffreies Leben aufzeigen konnte. Auch pflegte er mit unseren Gefängnisseelsorgern einen regen Austausch. Ich danke dem Landesbischof für seine Arbeit und wünsche ihm für seinen Ruhestand Gottes Segen“, so Ministerin Hoffmeister in Schwerin am Rande der feierlichen Verabschiedung des Landesbischofs.
Landesbischof Dr. Gerhard Ulrich war am 25. August 2013 in Schwerin feierlich in sein Amt eingeführt worden.

Schwerin - 09.03.2019
Quelle: Justizministerium