Metropolregion Hamburg voranbringen


Staatskanzleichef Reinhard Meyer: Wir-Gefühl stärken – Metropolregion Hamburg voranbringen

Der Regionalrat der Metropolregion Hamburg, der an wechselnden Orten tagt, ist heute im Ludwigsluster Rathaus zu Gast. Er ist das höchste Entscheidungsgremium der Metropolregion.
„Wir wollen noch enger zusammenrücken. In der Metropolregion leben 5 Millionen Menschen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit der Region mit attraktiven Standortbedingungen für Wirtschaft, mit guter Arbeit und guten Löhnen weiter zu stärken. Und es geht darum, durch gemeinsame Projekte die Lebensqualität in der Metropolregion zu verbessern“, betonte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer anlässlich der Sitzung.

Ein wichtiger Faktor für die Attraktivität einer Metropolregion und ihre Lebensbedingungen sei auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen, die in ihr leben. „Diese Identität müssen wir stärken, damit möglichst viele junge Menschen nach Schule, Ausbildung oder Studium in der Region bleiben, oder nach Ausbildung und Studium wieder zurückkehren“, betonte der Staatssekretär und verwies darauf, dass gerade die ältere Generation einen großen Beitrag zur Identitätsstiftung leistet.

Auf seiner Sitzung will der Regionalrat über das Projekt „Metropolitaner“ diskutieren. Dabei geht es um die Auszeichnung von Personen, Vereine und Stiftungen und Unternehmen, die sich besonders um die Metropolregion Hamburg und ihre Menschen verdient gemacht haben. Es sollen Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kunst und Sport gewonnen werden, die als Paten für die Ausgezeichneten auftreten. Neben der Stärkung der Identifikation mit der eigenen Region sei es Ziel dieses Wettbewerbs, den Bekanntheitsgrad der Metropolregion zu erhöhen.
„Insbesondere wenn wir außerhalb von Deutschland für den Standort Mecklenburg-Vorpommern werben, ist es sinnvoll, mit Hamburg als Lokomotive voran zu gehen. Wir haben dafür geeignete Gewerbeflächen in Westmecklenburg, die wir gemeinsam mit der Metropolregion vermarkten“, sagte Meyer.

Schwerin - 04.06.2018
Quelle: Staatskanzlei