Impfstart in Schwerin


Eine Null dranhängen, sonst wird das nichts!

Zur heutigen Besichtigung des Impfzentrums in Schwerin erklärt der AfD-Kreissprecher und Direktkandidat für den Schweriner Wahlkreis 08 Martin Schmidt:

„Das Zentrum ist komplett fertig und Personal steht bereit. Eine riesige Leistung wurde vollbracht. Die nüchternen Zahlen verwundern dann schon etwas. Von den angekündigten 500 Impfungen am Tag ist hier nicht viel zu hören. Gerade einmal 590 Impfdosen stehen laut Herrn Dr. Stephan Jakobi, dem Kopf der Feuerwehr, in dieser gesamten Woche noch zur Verfügung. Es fehlt an Impfstoff, an Impfplanung und an Impfbereitschaft.

Zum angekündigten Starttermin werden morgen gerade einmal 50 angemeldete Personen geimpft. Die weiteren Tage folgen dann ca. 100 Personen am Tag. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie lange Lockdown man dann noch bei einer Impf-Immunisierungsstrategie ohne natürliche Infektionen braucht. Viele Bürger wollen sich ja impfen lassen, sind aber aufgrund der alphabetischen und altersbezogenen Selektion nicht an der Reihe. Die Landesregierung und Oberbürgermeister Badenschier müssen zudem endlich eine Zielvorgabe machen, ab welcher Herdenimmunität und wann gelockert wird.

Fakt ist aber auch, dass sich sehr viele nicht impfen lassen wollen. Dafür gibt es auch gute Gründe. Dann sollte zumindest die Impfbereitschaft gesteigert werden, wenn man eine Herdenimmunität jemals erreichen will. Es ist immer noch keine Landeskampagne sichtbar in Schwerin, nicht einmal um die Sport- und Kongresshalle. Zudem sollte eine Auswahlmöglichkeit an Impfstoffen bestehen. Ein transparentes Impf-Monitoring muss sichtbar gemacht werden, damit Bürger sich über die Impfnebenwirkungen oder Verträglichkeit verschiedener Hersteller außerhalb von Herstellerangaben informieren können.“

Schwerin - 11.01.2021
Quelle: AfD Schwerin