Gute Bedingungen Firmen Ansiedlung


Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD): Wir bieten Investoren gute Bedingungen für ihre Ansiedlung in MV

„Ein weltweit führendes Unternehmen der Medizintechnik steigt groß in Schwerin ein: mit Investitionen in modernste Produktionslinien. Mit dem neuen Produktionswerk von Ypsomed entstehen in Mecklenburg-Vorpommern neue Arbeitsplätze. Ich freue mich, dass unsere Standortvorteile überzeugen konnten. Die Neuansiedlung ist Beleg für den attraktiven Standort Mecklenburg-Vorpommern und Ergebnis des intensiven Werbens in der Schweiz, die für uns auch ein spannender Markt ist“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Eröffnung von Ypsomed in der Landeshauptstadt. Im Werk werden künftig Geräte hergestellt, mit denen sich Diabetiker selbst behandeln und unbeeinträchtigt von ihrer Krankheit leben können.

Ypsomed

Rundgang bei Ypsomed mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

Die Regierungschefin ging auf die guten Bedingungen für Investoren in Mecklenburg-Vorpommern ein: „Wir sind für Investoren das Land der kurzen Wege, der schnellen Genehmigungsverfahren und der Betreuung aus einer Hand.“

Die gut qualifizierten und motivierten Fachkräfte im Land seien für Ypsomed einer der Gründe gewesen, warum sich das Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt hat.
Mecklenburg-Vorpommern setze auf einen guten Branchenmix. „Aber wir setzen auch Schwerpunkte. Einer davon ist die Gesundheitswirtschaft. Sie trägt in Mecklenburg-Vorpommern 15 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Das ist der Spitzenwert bundesweit. Und sie ist ein Jobmotor in unserem Land. 154.000 Menschen sind in diesem Bereich tätig“, erläuterte Schwesig. Die Medizintechnik sei ein besonders dynamischer und exportstarker Bereich. Für mich ist wichtig: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Gesundheitswirtschaft hilft, gesund zu bleiben, gesund zu werden oder mit einer Krankheit besser leben zu können.“

Schwerin - 22.08.2019
Quelle: Staatskanzlei / Ministerpräsidentin

 


Schweizer Medizintechnikhersteller Ypsomed eröffnet neues Werk im Industriepark

Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde am 22. August 2019 im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Wirtschaftsminister Harry Glawe und Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier sowie weiteren Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung das neue Produktionswerk des Schweizer Medizintechnikunternehmens Ypsomed AG im Industriepark Schwerin eröffnet.

Am Standort Schwerin werden Komponenten für Pens, Autoinjektoren und Pumpensysteme vor allem für Diabetiker hergestellt und montiert. Die Ypsomed AG ist ein innovatives, weltweit agierendes Unternehmen. 150 neue Arbeitsplätze werden in Schwerin insgesamt entstehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen der Ypsomed AG in Schwerin beträgt 81,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Errichtungsvorhaben mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 9,75 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). 10 Mio. Infusionssets sollen ab 2020 jährlich produziert werden.

Das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude hat eine Brutto-Grundfläche von rund 19.000 Quadratmetern. Gebäudebestandteile sind eine eingeschossige Produktionsfläche inklusive Reinraum, Lagerflächen, Werkzeuglager, ein zweigeschossiger Verwaltungsbereich mit Büros, Sitzungsräumen und Auditorium, Kantine, Technik- und Sanitärräumen. Weitere Investitionen betreffen die Außenanlagen mit Parkplätzen und Laderampen. Die Produktion ist nun mit rund 30 Mitarbeitern angelaufen. Die Zahl der Mitarbeiter wird mit den weiteren Ausbaustufen weiter steigen. Schwerin konnte sich gegen 22 Mitbewerber aus Deutschland, Tschechien und China durchsetzen. Der Standort Industriepark Schwerin konnte mit genügend Fläche auch für weitere Entwicklungen, dem Potential an gut ausgebildeten Fachkräften und auch mit weichen Standortfaktoren wie dem guten Wohnstandort und den Freizeitmöglichkeiten punkten.

Die Baufeldfreimachung für das 10 Hektar große Areal im Industriepark Schwerin wurde durch die Landeshauptstadt Schwerin mit Fördermitteln der EU und des Landes MV zur "Förderung des Ausbaus der wirtschaftsnahmen Infrastruktur mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)" realisiert.

Die Ypsomed entwickelt und produziert Injektions- und Infusionssysteme für die Selbstmedikation von Diabetes und anderen chronischen Krankheiten. Sie hat ihren Hauptsitz in Burgdorf (Schweiz) und beschäftigt weltweit rund 1.600 Menschen.

Schwerin - 22.08.2019
Quelle: Pressestelle Landeshauptstadt Schwerin