Gutachten zur Deponie Ihlenberg vorgestellt


Die Landesregierung hat heute die ersten Ergebnisse des Gutachters zu den Messwerten auf der Deponie Ihlenberg vorgestellt. Demnach sind keine Gefährdungen für Umwelt und Gesundheit festgestellt worden, die vorgeschriebenen Verfahren werden eingehalten und die Betriebsabläufe funktionieren. Allerdings gibt es Verbesserungsbedarf beim Kontrollmanagement.

Als Ergebnis des Gutachtens unterzeichneten Wirtschaftsminister Harry Glawe, Umweltminister Till Backhaus, Finanzminister Mathias Brodkorb, der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Thomas Sönnichsen, die beiden Geschäftsführer der Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft (IAG), Norbert Jacobsen und Beate Ibiß, die Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg Kerstin Weiß sowie der ehemalige Abteilungsleiter und Compliance-Beauftrage der IAG Stefan Schwesig die „Ihlenberger Erklärung“:
„Die Unterzeichner geben übereinstimmend folgende Erklärung ab:

Die Ergebnisse des Gutachtens „Deponie Ihlenberg: Prüfung von Entsorgungsvorgängen und des betrieblichen Kontrollsystems im Rahmen der Abfallannahme“ der Rechtsanwälte GGSC vom 28. November 2018 werden zur Kenntnis genommen und die in III. 4 gegebenen Empfehlungen für das zukünftige Handeln der IAG von allen Beteiligten akzeptiert.


Die Unterzeichner ziehen aus den von den Gutachtern getroffenen Feststellungen folgende Schlussfolgerungen:

Die Beschlüsse der Landesregierung vom 20. November 2018 sind zeitnah umzusetzen. Dies betrifft insbesondere die Überprüfung der Notwendigkeit bestehender und künftiger ausländischer Verträge.


Die Geschäftsführung ergreift in Abstimmung mit dem Gesellschafter und dem Aufsichtsrat geeignete Maßnahmen, um die Anwohnerinnen und Anwohner zu informieren.“

Schwerin - 29.11.2018
Quelle: Finanzministerium