Dialogtour „Zukunft des Wohnens“


Dialogtour „Zukunft des Wohnens“ mit Christian Pegel am 8. Juni in Schwerin auch online

Die Zukunft des Wohnens wird bundesweit, ja über die Grenzen Deutschlands hinaus diskutiert. Zwei Schlagworte und zugleich Herausforderungen sind „bezahlbarer Wohnraum“ und „soziale Durchmischung“. Mecklenburgs Bauminister Christian Pegel hat dazu im März die landesweite Dialogtour zur „Zukunft des Wohnens in M-V“ ins Leben gerufen. Bei der zweiten von insgesamt zehn Veranstaltungen, diesmal in Schwerin, können Bürger, Stadtplaner, Wohnungsunternehmen und Politiker ihre Ideen zur Zukunft des Wohnens austauschen. Aufhänger ist das Modellprojekt „Berliner Platz“ in Neu Zippendorf.

Diskutieren auch Sie mit Christian Pegel, Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier und Thomas Köchig, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Schwerin, über Impulse, Lösungsansätze, gesellschaftliche Erwartungen, Vorgaben aus der Politik sowie standortspezifische Rahmenbedingungen. Zur bestmöglichen Einhaltung des Kontaktverbots empfehlen wir, über den Live-Stream teilzunehmen: Unter https://www.zukunft-wohnen-mv.de/veranstaltungen/berliner-platz/ wird die Veranstaltung

am Montag, 8. Juni 2020
um 17 Uhr
in Schwerin, Astrid-Lindgren-Schule

live übertragen. Per Live-Chat können Sie Ihre Fragen und Ideen direkt eingeben. Moderator Jörg Klingohr wird sie in die Podiumsrunde mit aufnehmen. Der Stream bleibt auch über den Termin hinaus auf der Seite verfügbar.

Sollte Ihnen die Online-Teilnahme nicht möglich sein, ist eine Anmeldung für die begrenzten Plätze per E-Mail an dialogtour-wohnen@em.mv-regierung.de unbedingt erforderlich. Vor Ort müssen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung benutzen und die Abstandsvorschriften einhalten.

Hintergrund

Vor allem in den größeren Städten Mecklenburg-Vorpommerns, aber auch in Tourismuszentren wie Kühlungsborn und der Insel Usedom, zeigt sich zunehmend eine soziale Entmischung. Gutverdienende konzentrieren sich vermehrt auf einzelne Quartiere und Stadtteile, die deshalb für Menschen mit niedrigeren Einkommen nicht mehr erschwinglich sind. Als Folge hängt nicht nur die Wahl des Wohnorts, sondern auch die Wahl des Stadtteils immer stärker vom Einkommen ab. Aus diesem Grund investiert das Land bereits seit vier Jahren wieder stärker in den sozialen Wohnungsbau. Dieser umfasst die gezielte Aufwertung einzelner Stadtteile durch Schulen, attraktive Freizeitangebote für jede Altersgruppe, eine gute Verkehrsanbindung und den Bau neuer Wohnungen für Familien, Paare, Singles und Senioren.

Um all‘ jene, die Wohnviertel gestalten und vor allem die, die dort wohnen, in die Diskussion über die Zukunft des Wohnens einzubeziehen, hat Landesinfrastrukturminister Christian Pegel die Dialogtour initiiert. Auftakt war im März in Greifswald. Weitere Informationen und Termine zur Dialogtour: https://www.zukunft-wohnen-mv.de/

Schwerin - 05.06.2020
Quelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung