57 neue Krippen- und Hortplätze in Schwerin


Kita „Reggio Emilia“: Mit Erweiterungsbau entstehen 57 neue Krippen- und Hortplätze in Schwerin

Als „wichtigen Beitrag für eine quantitativ und qualitativ gute Kindertagesbetreuung in Schwerin“ bezeichnet der Staatssekretär im Sozialministerium, Nikolaus Voss, den heute eröffneten Erweiterungsbau der Kita „Reggio Emilia“ im Stadtteil Friedrichsthal.

„Dank gebührt vor allem der Kita gGmbH als Träger, den Schweriner Stadtwerken als Bauherrn sowie der Landeshauptstadt Schwerin“, betonte Staatsekretär Voss in seinem Grußwort. Allein aus Mitteln des nicht verbrauchten Betreuungsgeldes des Bundes investierte die Stadt rund 300.000 Euro. „Sehr sinnvoll angelegtes Geld“, lobte Voss.

Die Kita wurde 2004 im Zentrum des Neubaugebiets Schwerin-Friedrichsthal erbaut. Mit dem Anbau 2018 wird die Einrichtung um 57 Krippen- und Hortplätze erweitert. Die Nachfrage für die neu geschaffenen Krippen- und Kindergartenplätze ist groß, da Friedrichsthal ein Wohnraum für junge Familien ist.

Voss: „Gleichzeitig bedeutet die Erweiterung dieser Einrichtung: die Arbeit in der Kita wird wertgeschätzt. Dafür sorgen die hochqualifizierten Erzieherinnen und Erzieher sowie das praktizierte pädagogische Reggio-Konzept.“

Das Konzept der Reggio-Pädagogik entwickelte sich in den kommunalen Kindertagesstätten der norditalienischen Stadt Reggio nell’Emilia (einer Partnerstadt Schwerins). 1991 wurde sie von der amerikanischen Zeitschrift Newsweek als bester Ansatz für die Arbeit in Kindertageseinrichtungen ausgezeichnet („best Early Childhood Education program“).

Im Fokus der Reggio-Pädagogik steht die selbstbestimmte Entwicklung des Kindes. Die Fachkräfte begleiten und unterstützen diesen Entwicklungsprozess, ohne die Kinder aktiv anzuleiten. Wertschätzung, Lernen in Projekten und die Dokumentation der pädagogischen Arbeit sind Grundpfeiler des Konzepts. Ein weiterer Schwerpunkt ist die regionale Verwurzelung der Kindertageseinrichtung und die Elternbeteiligung und deren Mitverantwortung.

„Dieses besondere pädagogische Konzept, das die Stärken und die Selbstverwirklichung des Kindes in den Fokus stellt, zeigt die Vielfalt und Qualität unserer Kita-Einrichtungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern“, verdeutlichte Staatsekretär Voss.

Schwerin - 05.10.2018
Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung