Russland: Starker Partner in Europa


Laut eines Artikels des Nordkuriers kritisiert die offizielle Jugendorganisation der SPD, die Jungsozialisten, die Politik in Russland und fordern Ministerpräsidentin Schwesig zum Handeln auf. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

AfD - Nikolaus Kramer

(Foto: Privat)

„Die einseitige Kritik der Jusos ist schädlich für unsere Beziehungen und sollte von der Ministerpräsidentin Schwesig in aller Deutlichkeit zurückgewiesen werden! Vermutlich fühlen sich die Jungsozialisten von einem selbstbewussten Volk, welches mehrheitlich hinter seiner demokratisch gewählten Regierung steht, bedroht.

Russland ist ein starker Partner in Europa! Die Wirtschaftssanktionen, welche die EU gegen Russland verhängt hat, haben in erster Linie unserer eigenen, deutschen Wirtschaft geschadet. Wie stark das Interesse an einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland ist, zeigt sich nicht nur am Großprojekt Nord Stream 2, sondern auch an den vielen Anmeldungen zum Russlandtag.“

Schwerin - 08.10.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern

 


Russlandtag darf nicht zur Symbolpolitik werden

Zum anstehenden Russlandtag am 17. Oktober 2018 in Rostock erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:

„Den Austausch zwischen Deutschland und Russland sowie die Völkerfreundschaft zu fördern, ist richtig und wichtig. Von daher sind jegliche Bemühungen in diese Richtung zu begrüßen. Jedoch ist Frau Ministerpräsidentin Schwesig dazu angehalten, sich auch in der gesamten Partei für eine sofortige Abschaffung aller Russland-Sanktionen stark zu machen! Immerhin ist die SPD auch auf Bundesebene und im Europarlament vertreten oder in der Regierungsverantwortung.

In einem Referendum haben die Krim-Bewohner ihre Zugehörigkeit zur russischen Föderation selbst gewählt. Von einer Annexion kann daher keine Rede sein. Eine scharfe Zurückweisung solcher Begrifflichkeiten sucht man bei der SPD in Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls vergeblich.

Dennoch wurde ein Anfang gemacht, der weiter intensiviert und ausgebaut werden muss. Immerhin bestehen auf Landesebene keine Zweifel über den beidseitigen Nutzen der wirtschaftlichen Kooperation, was auch das gestiegene Interesse am Russlandtag verdeutlicht.“

Schwerin - 15.10.2018
Text: Alternative für Deutschland Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern